Kurz zusammengefasst 💡
- Das richtige Material hängt von Ihrer Sportart ab, nicht von der angezeigten Temperatur. Ein Läufer, ein Padel-Spieler und ein Angler haben nicht die gleichen thermischen Anforderungen.
- Vier Textilgruppen, vier Prinzipien. Technische Gewebe arbeiten im trockenen Zustand, Verdunstung benötigt Wasser, die Wasserspeicherung wirkt langfristig, der Phasenwechsel absorbiert Wärme, ohne Feuchtigkeit zu hinterlassen.
- Die Luftfeuchtigkeit verändert alles. Bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von über 80 % verliert die Verdunstung den Großteil ihrer Wirksamkeit: Hier haben Stoffe, die im trockenen Zustand funktionieren, die Nase vorn.
- Griffsportarten erfordern trockene Hände, noch bevor man sich um die Kühlung kümmert: Schweiß beeinträchtigt die Haftung auf einem Griff oder einem Haltegriff.
- G-Heat entwickelt seine Ausrüstung seit 2017 auf der Grundlage dieser vier Technologien, nach einem einfachen Prinzip: Die richtige Lösung hängt vom Einsatzzweck ab.
„Noch eine Stunde durchhalten.“ Das sagen Sie sich mitten im zweiten Satz, oder beim 30. Kilometer, oder zwischen dem neunten und zehnten Loch. Die Hitze hat Sie nicht auf einen Schlag gestoppt: Sie hat Ihre Klarheit, Ihre Präzision und Ihren Drang, das Tempo zu steigern, nach und nach untergraben. Und das Funktions-T-Shirt, das Sie tragen – das Ihnen im Laden so überzeugend erschien –, bringt überhaupt nichts mehr.
Das Problem liegt fast nie in der Qualität des Kleidungsstücks. Es ist seine Ungeeignetheit für die jeweilige Sportart. Ein Textil, das sich beim Trailrunning bei trockener Luft hervorragend bewährt, kann auf einem überdachten Tennisplatz im August nutzlos werden. Ein Stoff, der die Hände trocken hält, ist nicht der richtige, um einen Nacken zu schützen, der fünf Stunden am Stück der Sonne ausgesetzt ist.
Dieser Leitfaden gibt einen Überblick über die Sommersportarten und ordnet jeder Sportart die Stofffamilie zu, die ihren tatsächlichen Anforderungen entspricht. Keine allgemeingültige Rangliste: vielmehr eine Orientierungshilfe.
Lesen Sie auch: Baumwolle oder kühlendes Material: Was wählt man, wenn es richtig heiß ist?
Warum gibt Ihr Körper vor Ihren Beinen auf?
Bei anhaltender Anstrengung wird der größte Teil der erzeugten Energie in Wärme umgewandelt. Der Körper muss diese Wärme abführen und verfügt dafür über vier Wege: Schweißverdunstung, Konvektion mit der Luft, Strahlung und direkten Kontakt.
Diese Wege sind nicht gleich wichtig. Bei körperlicher Anstrengung in warmer Umgebung ist die Verteilung sehr unausgewogen:
- Verdunstung des Schweißes: 70 bis 80 % der abgegebenen Wärme
- Konvektion mit der Luft: 15 bis 20 %, umso effektiver, je schneller Sie sich bewegen
- Strahlung: etwa 5 %, und dieser Anteil sinkt drastisch, sobald sich die Umgebungsluft der Körpertemperatur annähert
- Wärmeleitung: vernachlässigbar im Freien, außer bei direktem Kontakt mit einer kalten Oberfläche
Mit anderen Worten: Ihre Kühlung beruht fast ausschließlich auf der Verdunstungsfähigkeit Ihres Schweißes. Alle anderen Eigenschaften eines Kleidungsstücks sind gegenüber dieser von untergeordneter Bedeutung.
Daher der Punkt, den jeder unterschätzt. Herabfließender Schweiß kühlt nichts. Er wirkt nur, wenn er in den gasförmigen Zustand übergeht, und die Luft nimmt ihn nur auf, wenn sie nicht bereits gesättigt ist. Bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von über 80 % versagt dieser Mechanismus: Sie schwitzen genauso viel, Sie verlieren genauso viel Flüssigkeit, und Sie gewinnen keine Kühle mehr.
Das ist der Grund, warum ein und dasselbe Kleidungsstück Ihnen bei einem Ausflug helfen kann, Sie beim nächsten jedoch enttäuscht. Nicht das Textil hat sich verändert, sondern die Luft.
„Atmungsaktiv“ und „kühlend“ bedeuten nicht dasselbe
Diese Verwechslung ist weit verbreitet und kommt beim Kauf teuer zu stehen. Ein atmungsaktiver Stoff lässt Wasserdampf durch das Material hindurch: Er sorgt für Feuchtigkeitsmanagement, mehr nicht. Ein kühlender Stoff verfügt zusätzlich über einen aktiven Mechanismus, der Wärme abführt. Atmungsaktivität ist eine notwendige, aber niemals ausreichende Voraussetzung.
Ein klassisches technisches Polyester leitet Schweiß zwar gut ab, kühlt aber nicht. Naturfasern wie Baumwolle bewirken das Gegenteil: Sie nehmen Wasser auf und speichern es, was das Kleidungsstück schwerer macht und die Luftzirkulation an der Haut behindert.
Die vier Gruppen kühlender Stoffe und ihre jeweiligen Eigenschaften

Es gibt nicht nur einen einzigen „kühlenden Stoff“, sondern vier unterschiedliche physikalische Mechanismen, von denen jeder seine eigenen Wirksamkeitsbedingungen und Grenzen hat. Wer diese kennt, kann bereits die richtige Wahl treffen.
Das technische Gewebe, das im Trockenzustand wirkt
Hier muss nichts nass werden. Die Struktur des Gewebes leitet die Wärme von der Haut nach außen und führt sie durch Kontakt ab. Diese Fähigkeit wird anhand des Qmax gemessen, dem Index, der den Wärmefluss beim ersten Kontakt zwischen Haut und Textil objektiv quantifiziert und in Watt pro Quadratzentimeter ausgedrückt wird: Je höher der Wert, desto deutlicher ist das unmittelbare Frischegefühl. Rechnen Sie mit 0,22 für TechCool™, gegenüber etwa 0,10 bei herkömmlicher Baumwolle. Der Effekt tritt sofort ein, die Haut bleibt trocken, und genau dieser letzte Punkt ist bei vielen Sportarten entscheidend.
Die beschleunigte Verdunstung, die Wasser benötigt
Das Textil wird durchnässt, ausgewrungen und gibt dann nach und nach sein Wasser ab. JadeCool™ weist einen Qmax-Wert von 0,18 auf und senkt die gefühlte Temperatur innerhalb von 15 Sekunden nach der Aktivierung um etwa 15 °C. Dies ist der wirksamste Mechanismus bei trockener Luft, bei feuchter Luft hingegen am anfälligsten.
Sein Vorteil beschränkt sich nicht nur auf die Kühlung: Die dichte Webart, die diese Technologie trägt, gewährleistet zudem einen UV-Schutz UPF 50+, was es zur natürlichen Lösung für Sportarten macht, bei denen lange Anstrengung und volle Sonneneinstrahlung zusammenkommen. Die Reaktivierung erfolgt in wenigen Sekunden an jeder Wasserquelle, so oft wie nötig, ohne dass das Material seine Eigenschaften verliert. Seine Grenze ist klar und muss man kennen: Sobald die Luft gesättigt ist, verdunstet das Wasser nicht mehr und das Kleidungsstück kühlt nicht mehr, sondern wird schwer.
Wasserrückhaltung, die langfristig wirkt
Superabsorbierende Fasern speichern ein Wasservolumen, das weit über ihrem Trockengewicht liegt, und geben es langsam wieder ab. Was man an Leichtigkeit einbüßt, gewinnt man an Autonomie: Das ist die Logik von PolyCool™, das in Mützen und Hüten zum Einsatz kommt – dort, wo das Gewicht kaum eine Rolle spielt und die Dauer entscheidend ist.
Die Rechnung ist einfach: Auf dem Kopf sind ein paar Dutzend Gramm zusätzliches Wasser nicht zu spüren, während man sie bei einem T-Shirt bei jedem Schritt zu spüren bekommt. Das macht diese Produktfamilie unschlagbar bei Sportarten ohne viel Bewegung, bei denen die Wirkdauer Vorrang vor allem anderen hat: mehrere Stunden Wirkung, ohne dass man seinen Platz verlassen muss, um irgendetwas erneut zu aktivieren. Diese Produkte decken zudem die Bereiche ab, die der Sonneneinstrahlung am stärksten ausgesetzt sind – den Scheitel und den Nacken –, die weder mit Sonnencreme noch mit Kleidung richtig erreicht werden können.
Der Phasenwechsel, der Wärme absorbiert, ohne nass zu werden
PhaseCool™ weist mit 0,38 den höchsten Qmax-Wert der Produktreihe auf. Das mikroverkapselte Material absorbiert Wärme durch einen Phasenwechsel, ohne dem Kleidungsstück auch nur die geringste Feuchtigkeit hinzuzufügen. Das gleiche Prinzip findet sich bei den EVO-Kühlmanschetten von PhaseCool™, die bei Raumtemperatur funktionieren, ohne dass eine vorherige Aktivierung erforderlich ist.
⚙️ Die Technologie erklärt: Ein Stoff erzeugt niemals Kälte, er leitet Wärme ab. Die Jadecool-Technologie nutzt verdunstendes Wasser, die Polycool-Technologie speichert die Wärme, um sie über mehrere Stunden hinweg abzugeben, die PhaseCool-Technologie absorbiert sie durch einen Zustandswechsel und TechCool™ leitet sie durch einfache Wärmeleitung ab – ganz ohne einen Tropfen Wasser. Vier Wege zum gleichen Ziel: Ihren Körper in seiner Gleichgewichtszone zu halten.
Laufen, Trailrunning, Radfahren: wenn die Luft vorbeiströmt
Drei Stunden Trailrunning, ein Pass am späten Vormittag, eine lange Tour im Morgengrauen. Diese Disziplinen haben eines gemeinsam: Die Bewegung erzeugt einen permanenten Luftstrom, der sowohl die Verdunstung als auch die Konvektion beschleunigt.
Diese natürliche Belüftung macht die Verdunstung äußerst effizient – vorausgesetzt, die Luft bleibt trocken. Ein kühlendes Anti-UV-T-Shirt für Damen von JadeCool™ nutzt diesen Mechanismus und bietet zusätzlich einen UPF 50+-Schutz, der wichtig ist, sobald die Tour länger als zwei Stunden in der prallen Sonne dauert.
Am Unterkörper stellen sich andere Anforderungen: Die Oberschenkel produzieren Wärme, doch man möchte weder zusätzliches Gewicht noch nassen Stoff, der beim Laufen klebt. Eine kühlende Sport-Shorts für Herren von TechCool™ sorgt für Trockenheit, ohne zu beschweren. Dieses Prinzip findet sich in allen kühlenden Shorts wieder, ebenso wie im Rest der kühlenden Bekleidung, die für sportliche Aktivitäten entwickelt wurde.
Für besonders sonnenexponierte Touren, in den Bergen oder bei mehrstündigen Wettkämpfen deckt das kühlende, langärmelige Anti-UV-T-Shirt für Herren JadeCool™ die Unterarme ab – ein Bereich, den Läufer regelmäßig vergessen.
Für alle diese Sportarten gelten drei Grundsätze:
- Das Textil an Wasserstellen wieder aktivieren, anstatt auf eine Überhitzung zu warten: Das Frischegefühl kehrt innerhalb weniger Sekunden zurück
- Auf eine winddichte zweite Schicht verzichten, solange die Anstrengung andauert, da diese das Feuchtigkeitsmanagement beeinträchtigt
- Die Unterarme und den Nacken bedecken, wenn die Belastung länger als zwei Stunden andauert, selbst wenn die Temperatur erträglich bleibt
Mehr dazu: Welches Gewebe und welches Material sollte man wählen, um im Sommer kühl zu bleiben?
Schläger- und Greifsportarten: Trockenheit vor Kälte
Padel, Tennis, Klettern, Rudern. Hier hat ein Faktor Vorrang vor allen anderen: die Hand muss trocken bleiben. Schweiß bildet einen Film zwischen der Handfläche und dem Griff, der Reibungskoeffizient sinkt und der Schläger verrutscht im Moment des Aufpralls. Trainer begegnen dem Problem mit häufig gewechselten Übergriffen, Handtüchern bei jedem Seitenwechsel und Armbändern, die den vom Unterarm herabfließenden Schweiß auffangen.
Die Kleidung spielt genau an derselben Stelle eine Rolle. Ein wasseraktiviertes Textil sorgt für permanente Feuchtigkeit am Oberkörper und an den Armen: angenehm beim Laufen, kontraproduktiv, wenn man einen Griff in der Hand hält. Hier kommt TechCool™ ins Spiel, das kühlt, ohne nass zu machen. Das kühlende Sport-T-Shirt für Herren von TechCool™ folgt dieser Logik, ebenso wie das kühlende Sportstirnband von TechCool™, das den Schweiß von der Stirn auffängt, bevor er in die Augen und auf die Hände gelangt.
Bei einem Turnier, das sich über den ganzen Tag erstreckt, deckt das Sport-Set für Herren von TechCool™ Ober- und Unterkörper nach dem gleichen Prinzip der trockenen Funktionsweise ab.
Was diese Sportarten von einem Textil verlangen, in der Reihenfolge:
- Hände und Unterarme trocken halten, noch bevor man nach Kühlung sucht
- Gute Atmungsaktivität, um Schweiß abzuleiten, ohne ihn im Material zu speichern
- Schnelle Trocknung zwischen zwei Spielen, ohne dass das Kleidungsstück schwer bleibt
- Langfristig stabile Eigenschaften, Waschgang für Waschgang, für eine dauerhafte Nutzung
- Gute Geruchsbeständigkeit, da diese Sportarten manchmal zweimal am Tag hintereinander ausgeübt werden
Gerüche und Bakterien: Was der Stoff kann – und was nicht
Unangenehme Gerüche entstehen nicht durch den Schweiß selbst, der nahezu geruchlos ist, sondern durch die Bakterien, die ihn auf der Hautoberfläche und im Material zersetzen. Zwei Faktoren begünstigen deren Vermehrung: stagnierende Feuchtigkeit und eine Faser, die diese zurückhält.
Hier haben schnell trocknende Stoffe wieder die Nase vorn: Je kürzer das Material zwischen zwei Trainingseinheiten feucht bleibt, desto weniger finden die Bakterien das Umfeld, das sie benötigen. Umgekehrt sind bei einem Kleidungsstück, das feucht in einem Rucksack verstaut wird, beide Bedingungen gegeben. Keine kühlende Technologie ersetzt regelmäßiges Waschen: Sie schränkt den Nährboden ein, beseitigt ihn aber nicht.
💡 Der Praxistipp: Wascht euch die Hände, bevor ihr spielt oder klettert. Die im Laufe des Tages angesammelten Fettrückstände beeinträchtigen die Griffigkeit ebenso stark wie Schweiß, und kein Übergriff kann dies ausgleichen. Eine zehnsekündige Geste, noch bevor ihr an die Ausrüstung denkt.
Statische Sportarten in der Sonne: Golf, Angeln, Bogenschießen

Vier Stunden Laufstrecke, ein ganzer Vormittag am Wasser, ein Wettkampf auf einem offenen Schießstand. Diese Aktivitäten vereinen drei ungünstige Faktoren: eine lange Dauer, eine nahezu unbewegliche Haltung, die die Belüftung unterbindet, und eine offene Umgebung, in der zur direkten Sonneneinstrahlung noch die vom Wasser, Sand oder Rasen reflektierte Strahlung hinzukommt.
Ohne Bewegung funktioniert die Konvektion nicht mehr. Daher wird die Wirkdauer des Textils zum entscheidenden Kriterium: Ein Stoff, der zwanzig Minuten lang kühlt, nützt auf einer vierstündigen Strecke nichts. Hier kommt die Feuchtigkeitsspeicherung voll zum Tragen – mit einer kühlenden Sportmütze aus PolyCool™ oder, für einen umfassenderen Schutz, einem kühlenden UV-Schutzhut aus PolyCool™, der Kopf und Nacken bedeckt.
Gerade der Nacken ist der blinde Fleck bei diesen Sportarten: ständig der Sonne ausgesetzt, nie im Blickfeld, oft beim Auftragen von Sonnencreme vergessen. Eine PolyCool™-Sahara-Kappe mit UV-Schutz löst das Problem mit ihrem Nackenschutz. Das restliche Sortiment findet sich bei den kühlenden Kappen und Hüten.
Erinnern wir uns daran, was die Gesundheitsbehörden zu diesen langen Sonnenexpositionen sagen: Nach dem Schatten sind es bedeckende Kleidungsstücke, die UV-Strahlung am besten abhalten, wobei Sonnencreme auf unbedeckten Stellen ergänzend eingesetzt wird, niemals als Ersatz. Diese Empfehlungen gelten insbesondere für längere Aktivitäten im Freien, bei denen sich die Sonnenexposition von Trainingseinheit zu Trainingseinheit summiert.
Bei diesen Sportarten ist die Liste der vergessenen Bereiche immer dieselbe:
- Der Nacken, der nie im Blickfeld liegt und selten mit Sonnencreme eingecremt wird
- Die Ohren und Schläfen, die von den meisten Mützen unbedeckt bleiben
- Die Handrücken, die beim Schwung, beim Gehen mit einem Stock oder beim Bogenschießen ständig der Sonne ausgesetzt sind
- Die Unterarme, sobald das Trikot kurze Ärmel hat
Fußball, Rugby, Handball, Kampfsport: Wenn die Ausrüstung die Wärme einschließt
Fußball, Rugby, Handball, Basketball, Hockey, Kampfsportarten auf der Tatami, Sportarten, die in nicht klimatisierten Hallen ausgeübt werden. Das Problem ist nicht mehr die Wärmeproduktion: Es ist die Ausrüstung, die die Wärme einschließt. Schutzausrüstung, übereinander getragene Trikots, Helme und Gesichtsschutz blockieren sowohl die Konvektion als auch die Verdunstung. Man schwitzt stark, und dieser Schweiß kann nicht entweichen.
Die Lösung liegt nicht in einem weiteren Kleidungsstück, das nass wird und das ohnehin schon feuchte Mikroklima noch weiter belastet. Sie liegt vielmehr in einer gezielten Kühlung während der Pausen und an den stark durchbluteten Stellen: Nacken, Unterarme, Handgelenke. Die Kühlung während der Belastung – von Trainern als „Per-Cooling“ bezeichnet – senkt die Wärmeempfindung und die Herzfrequenz und hilft, die Intensität aufrechtzuerhalten.
Die PhaseCool™-Manschetten übernehmen genau diese Funktion an den Unterarmen, ohne zusätzliche Feuchtigkeit zu verursachen. Das gesamte Sortiment der Kühlmanschetten basiert auf diesem Prinzip.
Die Bereiche, die in den Pausen vorrangig gekühlt werden sollten, da sie am stärksten durchblutet sind und das gekühlte Blut von dort schnell in den Rest des Körpers zirkuliert:
- Der Nacken und die Schläfen, in der Nähe der großen Halsgefäße
- Die Unterarme und Handgelenke, stark durchblutet und leicht freizulegen
- Der obere Oberkörper, sobald die Ausrüstung für einige Minuten geöffnet werden kann
Segeln, Motorradfahren, Reiten, Wandern: die Sportarten, die man immer vergisst

Vier Sportarten lassen sich nicht in die vorgenannten Kategorien einordnen, und sie gehören oft zu den risikoreichsten.
Wassersportarten
Segeln, Stand-up-Paddling, Kajak, Rudern, Surfen, Angeln vom Boot aus. Das Problem ist nicht die Luftwärme, sondern die Reflexion: Das Wasser reflektiert die UV-Strahlen zurück ins Gesicht, in den Nacken und unter das Kinn – Bereiche, die von Natur aus ungeschützt sind. Hinzu kommt eine Sonnenexposition, die während des gesamten Ausflugs andauert, ohne dass Schatten zur Verfügung steht. Vorrang haben daher Kleidung und eine Kopfbedeckung mit breitem Rand, noch vor der Suche nach Abkühlung.
Motorsport und Motorradfahren
Vollschutzanzug, geschlossener Helm, Handschuhe Pflicht: Die Sicherheitsausrüstung ist unverzichtbar und verhindert im Stillstand jegliche Belüftung. Die Kühlung erfolgt daher unter der Ausrüstung, mit dünnen Kleidungsstücken, die direkt auf der Haut getragen werden, sowie während der Pausen, wenn der Helm abgenommen werden kann. Ein Textil, das im trockenen Zustand funktioniert, verhindert, dass Feuchtigkeit in einen ohnehin schon wasserdichten Anzug gelangt.
Reiten und Pferdesport
Reithelm Pflicht, lange Trainingseinheiten im Freien, eine Sitzposition, die die Belüftung des Oberkörpers einschränkt. Der Kopf erwärmt sich als Erstes und kühlt sich als Letztes ab. Die Arbeit konzentriert sich auf den Nacken und die Unterarme – die einzigen Bereiche, die während einer Trainingseinheit wirklich zugänglich sind.
Hinzu kommt eine disziplinspezifische Herausforderung: Die Hitze beeinträchtigt die Feinheit der Hilfen und die Stabilität des Sitzes – zwei Dinge, die das Pferd sofort wahrnimmt. Die Abkühlung erfolgt daher in den Pausen, zwischen zwei Durchgängen oder während der Pflege, wenn der Reithelm abgenommen werden kann. Ein Kleidungsstück, das im trockenen Zustand funktioniert, verhindert zudem, dass die Lederausrüstung nass wird.
Wandern, Trekking, Bergwandern
Mäßige, aber sehr lang andauernde Anstrengung, oft in Höhenlagen, wo die Intensität der Sonneneinstrahlung mit der Höhe zunimmt. Der Rucksack schafft zudem einen abgeschirmten Bereich am Rücken, in dem der Schweiß überhaupt nicht mehr verdunsten kann. Dies ist die einzige Situation, in der man gleichzeitig einen sonnenverbrannten Nacken und einen durchnässten Rücken haben kann.
Fitness, Krafttraining, Hallensport
Keine Sonne, aber nahezu stehende Luft und eine Luftfeuchtigkeit, die mit der Anzahl der Trainierenden steigt. Die Verdunstung ist hier mechanisch eingeschränkt: In einer schlecht belüfteten Halle bringt ein im Wasser aktivierbares Textil fast nichts. Es handelt sich um feuchte Hitze in Innenräumen, genau wie in einer Tennishalle im August.
Betreuung, Schiedsrichter, Sportpädagogen
Sie sind die großen Vergessenen in den Ausrüstungsratgebern. Ein Turnierschiedsrichter, ein Rettungsschwimmer, ein Segellehrer oder ein Betreuer in einem Sommercamp verbringt mehr Stunden in der Sonne als die Sportler, die er betreut, oft im Stehen und ohne sich zu bewegen, mehrere Tage hintereinander. Die Logik entspricht der bei statischen Sportarten: erst die Dauer, dann die Schutzkleidung.
Nach der Anstrengung: die Phase, die jeder vernachlässigt
Das Beenden der Anstrengung führt nicht sofort zu einem Absinken der Körpertemperatur. Die Wärmeproduktion hört zwar auf, aber der Körper leitet die Wärme noch viele Minuten lang ab, und oft stellt sich gerade dann, wenn man sich hinsetzt, das Gefühl der Erschöpfung ein.
Dies ist der Moment, in dem eine gezielte Kühlung im Nackenbereich und an den Unterarmen am effektivsten ist – und zwar mit einem bereits getragenen Accessoire statt mit einem zusätzlichen Gerät, das man erst aus dem Rucksack holen muss. Das Prinzip entspricht dem des im Wettkampf angewandten „Pre-Cooling“: Die thermische Belastung senken, bevor sie zum Problem wird, anstatt sie einfach zu ertragen.
Die Zuordnungstabelle Sport für Sport
| Sportart | Dominierende Belastung | Geeignete Technologie | Empfohlenes Produkt |
|---|---|---|---|
| Laufen, Halbmarathon, Marathon | Lange Belastung, bewegte Luft, langanhaltende Sonneneinstrahlung | JadeCool™ | UV-Schutz-T-Shirt |
| Trailrunning, Berglauf | Extreme Dauer, Höhe, verstärkte Strahlung | JadeCool™ | UV-Schutz-Langarmshirt |
| Radfahren, Mountainbike, Gravel | Hohe Geschwindigkeit, starke Belüftung, Erwärmung des Unterkörpers | TechCool™ | Sportshorts, Stirnband |
| Triathlon, Duathlon | Aufeinanderfolgende Belastungen, Wechsel von nass zu trocken nach dem Eintauchen | TechCool™ | Sport-Kit |
| Tennis, Padel, Badminton, Squash | Trockene Hände, Grip, präzise Bewegungen | TechCool™ | Sport-T-Shirt, Stirnband |
| Klettern, Bouldern, Rudern | Haftung, langanhaltendes Greifen | TechCool™ | Sport-T-Shirt |
| Golf | Vier Stunden auf dem Platz, geringe Bewegung, präziser Schwung | PolyCool™ | Cap, Hut |
| Angeln, Jagd, Bogenschießen | Fester Stand, direkte und reflektierte UV-Strahlung, keine Belüftung | PolyCool™ | Hut, Safarihut |
| Boule, Sommerspiele im Freien | Langes Stehen in der Mittagssonne | PolyCool™ | Cap, Hut |
| Fußball, Rugby, Handball, Basketball | Intervallbelastung, Schutzausrüstung, Abkühlung während der Pausen | PhaseCool™ | EVO-Ärmel, Stirnband |
| Kampfsport, Kampfkünste | Geschlossener Raum, Körperkontakt, gesättigte Luft | PhaseCool™ | EVO-Ärmel |
| Motorrad, Motorsport | Vollständige Schutzausrüstung, eingeschlossene Wärme im Stand | TechCool™ und PhaseCool™ | Sport-T-Shirt, EVO-Ärmel |
| Reitsport | Helmpflicht, wenig belüfteter Oberkörper, lange Trainingseinheiten | PolyCool™ und PhaseCool™ | Cap außerhalb des Reitunterrichts, EVO-Ärmel |
| Segeln, Stand-Up-Paddling, Kajak, Wassersport | Reflexion der UV-Strahlung auf dem Wasser, Sonneneinstrahlung ohne Schatten | JadeCool™ und PolyCool™ | UV-Schutz-T-Shirt, Safarihut |
| Wandern, Trekking | Sehr lange Dauer, Höhe, eingeschränkte Belüftung des Rückens durch den Rucksack | JadeCool™ | UV-Schutz-Langarmshirt, Hut |
| Fitness, Krafttraining, Hallensport | Stehende Luft, hohe Luftfeuchtigkeit | TechCool™ | Sport-T-Shirt, Stirnband |
| Betreuung, Schiedsrichtertätigkeit, Sportunterricht | Ganzer Tag in der Sonne, langes Stehen | PolyCool™ | Hut, Safarihut |
| Jede Sportart bei feuchtwarmem Wetter | Unzureichende Verdunstung bei einer Luftfeuchtigkeit von über 80 % | TechCool™ und PhaseCool™ | Sport-T-Shirt, EVO-Ärmel |
Der Fehler, der den gesamten Nutzen zunichte macht
Er kommt häufig vor, fällt aber selten auf: Man zieht über ein kühlendes Textil eine wasserdichte oder winddichte Schicht. Der Stoff funktioniert zwar weiterhin, doch der Wasserdampf bleibt zwischen den beiden Schichten eingeschlossen, die Luft unter der Jacke sättigt sich, und die Verdunstung kommt zum Stillstand. Sie tragen eine leistungsstarke Ausrüstung unter Bedingungen, die deren Funktionieren verhindern.
Der zweite Fehler betrifft die Wahl der Stoffart. Bei einem Wettkampf bei feuchter Luft wird ein Textil, das im Wasser aktiviert werden muss, zu einem toten Gewicht: Es bleibt nass, kühlt nicht mehr und macht die Ausrüstung schwerer. Die technische Webart und der Phasenwechsel sind für ihre Funktion nicht auf Luft angewiesen, und genau das macht sie an solchen Tagen so zuverlässig.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Lagern Sie kühlende Ausrüstung niemals feucht in einem geschlossenen Beutel. Schimmel bildet sich innerhalb weniger Stunden und zerstört die Faserstruktur dauerhaft. An der frischen Luft trocknen lassen, ohne Wäschetrockner, ohne Weichspüler: Weichspüler umhüllt die Fasern und neutralisiert ihre Fähigkeit, Wasser zu leiten oder zu speichern.
Wir haben nie nach dem Stoff gesucht, der am stärksten kühlt. Wir suchen nach dem Stoff, der bis zum Ende der Aktivität durchhält – unter den realen Bedingungen, unter denen sie ausgeübt wird. Das ist eine andere Anforderung, die viel schwieriger zu erfüllen ist.
— Édouard Castaignet, Mitbegründer von G-Heat
Unbedingt entdecken: Training für einen Marathon im Sommer: Wie bereitet man seinen Körper auf die Hitze vor?
Warum Sie G-Heat für Ihren Sport wählen sollten
G-Heat entwickelt seit 2017 Ausrüstung zur Temperaturregulierung. Die Kühlkollektion entstand 2022 aus einer aus der Praxis gewonnenen Überzeugung: Keine Technologie eignet sich für alle Anwendungsbereiche. Deshalb gibt es im Katalog vier Produktfamilien statt nur einer, und jedes Produkt ist mit der darin enthaltenen Technologie gekennzeichnet.
Konkret ergibt dies vier Produktfamilien mit unterschiedlichen Eigenschaften:
- TechCool™ für Sportarten, die eine trockene Haut und gute Atmungsaktivität erfordern
- JadeCool™ für lange Belastungen in trockener Luft, mit UV-Schutz UPF 50+
- PolyCool™ für statische Anwendungen, bei denen die Haltbarkeit Vorrang vor der Leichtigkeit hat
- PhaseCool™ zur Kühlung ohne jegliche zusätzliche Feuchtigkeit
Diese Anforderung spiegelt sich in einer klaren Haltung hinsichtlich der Leistungsversprechen wider. Ein verdunstungsbasiertes Textil verliert seine Wirksamkeit in gesättigter Luft: Das sagen wir ganz offen, anstatt den Eindruck einer konstanten Leistung zu erwecken. Die kühlenden T-Shirts und die kühlenden Accessoires sind so konzipiert, dass sie sich je nach ausgeübter Sportart ergänzen, nicht aber, dass sie sich gegenseitig ersetzen.
Fazit
Es gibt keinen absolut besten kühlenden Stoff. Je nach Sportart gibt es eine vorherrschende Anforderung, und eine Stofffamilie, die dieser besser gerecht wird als die anderen. Bei Luftbewegung steht die Verdunstung im Vordergrund. Bei Einsatz der Hände hat die Trockenfunktion Vorrang. Bei statischem Aufenthalt in der Sonne entscheidet die Autonomie. Bei bedeckender Kleidung bleibt der Phasenwechsel der einzige Mechanismus, der keine Feuchtigkeit hinzufügt.
Identifizieren Sie Ihre Anforderung, der Rest ergibt sich von selbst.
Whatever the weather. G-Heat, bei jedem Wetter.
Häufig gestellte Fragen
Funktioniert ein kühlendes Gewebe auch, ohne nass zu sein?
Ja, bei zwei der vier Produktfamilien. Das technische Gewebe TechCool™ und der Phasenwechsel PhaseCool™ funktionieren im trockenen Zustand, ohne Aktivierung. Die Technologien JadeCool™ und PolyCool™ benötigen hingegen Wasser, um ihre Wirkung zu entfalten.
Wie lange hält der Kühleffekt während eines Spiels an?
Das hängt vom jeweiligen Mechanismus ab. Ein Textil mit Verdunstungseffekt wirkt so lange, wie es feucht bleibt, und wird innerhalb weniger Sekunden wieder aktiviert, sobald es erneut befeuchtet wird. Die Wasserrückhaltung hält mehrere Stunden an. Der Phasenwechsel wirkt so lange, bis das Material die gesamte Wärme aufgenommen hat, die es speichern kann.
Welchen Stoff sollte man bei heißem und feuchtem Wetter wählen?
Bevorzugen Sie Technologien, die nicht von Verdunstung abhängen, also technische Gewebe und Phasenwechsel. Bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von über 80 % nimmt die Luft nicht mehr genug Wasserdampf auf, damit ein im Wasser zu aktivierendes Textil wirksam bleibt.
Ersetzt ein kühlendes T-Shirt die Sonnencreme?
Nein, aber es schützt die Bereiche, die es bedeckt, besser. Kleidung ist nach dem Schatten der wirksamste Schutz vor UV-Strahlung. Sonnencreme bleibt auf den unbedeckten Stellen unverzichtbar: Gesicht, Ohren, Nacken, Hände.
Wie pflegt man ein kühlendes Kleidungsstück, ohne dass es seine Wirksamkeit verliert?
Vorzugsweise von Hand waschen oder in der Waschmaschine bei 30 °C mit minimalem Schleudergang, einem milden Waschmittel und vor allem ohne Weichspüler: Dieser umhüllt die Fasern und neutralisiert ihre Fähigkeit, Wärme zu leiten oder Wasser zu speichern. An der Luft trocknen lassen, niemals im Wäschetrockner, und niemals feucht lagern. Bei richtiger Pflege behält das Material seine Eigenschaften auch nach vielen Wäschen bei.
Braucht man für jede Sportart ein anderes Kleidungsstück?
Nein. Zwei oder drei gut ausgewählte Kleidungsstücke decken die meisten Sportarten ab: ein Kleidungsstück, das im trockenen Zustand funktioniert, für Sportarten mit viel Griffarbeit und feuchter Hitze; ein Kleidungsstück mit Verdunstungseigenschaften für lange Belastungen in trockener Luft; ein Kopfbedeckungs-Accessoire für statische Aktivitäten in der Sonne.
Schränkt ein kühlendes Material Gerüche nach dem Sport ein?
Indirekt. Gerüche entstehen durch Bakterien, die den Schweiß zersetzen, nicht durch den Schweiß selbst. Ein schnell trocknender Stoff bietet ihnen weniger Nährboden als ein Material, das feucht bleibt. Das entbindet jedoch keinesfalls von regelmäßiger Wäsche.
Verbessert die Kühlung wirklich die Leistung?
Sie wirkt sich vor allem auf die Fähigkeit aus, die Intensität aufrechtzuerhalten. Die Kühlung während der Belastung verringert die Wärmeempfindung und die Herzfrequenz, was dabei hilft, das Tempo länger aufrechtzuerhalten. Sie ersetzt weder die Flüssigkeitszufuhr noch die Pausen im Schatten.
Quellen und Referenzen
[1] „Körperliche Aktivität und große Hitze: Mechanismen der Thermoregulation“, Wöchentliches Epidemiologisches Bulletin, Santé publique France
[2] „Arbeiten bei Hitze. Was man wissen muss“, INRS
[3] „Hitzschlag bei körperlicher Anstrengung: ein medizinischer Notfall“, Vidal
[4] „Leistung und thermische Umgebung: Kühlstrategien“, INSEP
[5] „Wie kann man sich besser vor der Sonne schützen?“, Nationales Krebsinstitut
[6] „Ultraviolette Strahlung“, Santé publique France