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Schweißableitende Stoffe: Welche sollte man wählen und wie geht man dabei vor?

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Romane Benderradji – Kommunikationsleiterin und Sprecherin bei G-Heat |

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Kurz gesagt 💡

Ein echtes schweißableitendes Material begnügt sich nicht damit, Schweiß aufzunehmen, sondern leitet ihn ab, damit die Haut trocken bleibt. Baumwolle beispielsweise macht das Gegenteil: Sie saugt den Schweiß auf, klebt an der Haut und trocknet nur langsam. G-Heat setzt auf vier Technologien, die speziell für den Wärmeschutz entwickelt wurden:

  • TechCool™ (Trockengewebe, das den Schweiß nutzt, ohne das Kleidungsstück nass zu machen),
  • JadeCool™ (Jade-Mikrokristalle, sofortige Abkühlung),
  • PolyCool™ (superabsorbierende Fasern, lang anhaltende Wirkung),
  • PhaseCool™ (Phasenwechselmaterial, trockene und präzise Kühlung).

Der richtige Stoff hängt von Ihrem Einsatzzweck ab: Sport, Hitzewelle mit der Familie, statische Sonneneinstrahlung oder berufliche Anstrengung.

Dieses Gefühl von durchnässtem Stoff, der zwischen den Schulterblättern klebt – das kennen Sie, noch bevor Sie hinunterblicken. Das T-Shirt klebt am Körper, die Luft kommt nicht mehr durch, und die am Morgen versprochene Frische hat sich in eine lauwarme Kompresse verwandelt. Das Schwitzen ist nicht das Problem: Es ist ein lebenswichtiger Mechanismus. Das Problem ist der Stoff, der den Schweiß einschließt, anstatt ihn abzuleiten.

Schwitzen ist der wichtigste Mechanismus zur Kühlung des Körpers, wenn es heiß ist. Und es ist nicht der Schweiß selbst, der kühlt, sondern seine Verdunstung: Jedes Gramm verdunsteten Schweißes leitet etwa 2,4 kJ Wärme ab, sodass bereits etwa 125 g verdunsteter Schweiß ausreichen, um die Kerntemperatur um ein Grad zu senken. Ein Stoff, der diese Verdunstung verhindert, lässt Sie nass und schwer fühlen und führt schnell zu Überhitzung.

Ein schweißableitender Stoff hingegen hält die Haut trocken, damit der natürliche Mechanismus seine Arbeit verrichten kann. So erkennen Sie die richtigen Stoffe und welche tatsächlich halten, was sie versprechen

Aufnehmen ist nicht gleich ableiten: Das wahre Versprechen eines schweißableitenden Stoffes

t-shirt anti-transpiration effort

Ein gutes schweißableitendes Material muss drei Dinge gleichzeitig leisten. Jedes davon entspricht einer bestimmten physikalischen Eigenschaft, nicht einem Marketingargument.

  • Überhitzung vermeiden: Den Körper in seinem Gleichgewichtsbereich halten, um das Einsetzen des Schwitzens zu begrenzen.
  • Feuchtigkeit ableiten: Den Schweiß schnell nach außen aus dem Kleidungsstück leiten, um die Haut trocken zu halten.
  • Gerüche begrenzen: Keine Bakterien zurückhalten, die Schweiß und Talg zersetzen und so für unangenehme Gerüche sorgen.

Die Verwirrung rührt von einem Wort her: absorbieren. Ein Material, das viel Wasser aufnimmt, ist nicht unbedingt ein Material, das die Haut trocken hält. Es kommt ganz darauf an, wo das Wasser gespeichert wird. In einer hydrophilen Faser wie Baumwolle dringt das Wasser in das Innere der Faser ein und bleibt dort: Der Stoff quillt auf, ist hautnah gesättigt und braucht lange zum Trocknen. In einem Funktionstextil zirkuliert das Wasser in den Mikrokanälen zwischen den Fasern, nicht in der Faser selbst. Das bezeichnen Ingenieure als „Wicking“ oder Kapillarwirkung: Winzige Kanäle transportieren den Schweiß von der Haut zur Außenfläche des Kleidungsstücks, wo er sich über eine große Fläche verteilt und schnell verdunstet. Die Haut berührt dabei Fasern, die trocken geblieben sind.

Dieser Unterschied unterscheidet einen einfachen atmungsaktiven Stoff von einem echten schweißableitenden Stoff. Ersterer lässt zwar Luft durch, doch die Verdunstung findet weiterhin direkt an der Haut statt. Letzterer reguliert Feuchtigkeit und Wärme aktiv, indem er das Wasser ableitet. Die vier G-Heat-Technologien gehören zu dieser zweiten Kategorie, jede mit ihrer eigenen Methode.

⚙️ Die Technologie erklärt: Die Kühle eines Funktionstextils lässt sich anhand des Qmax-Index messen, der angibt, wie schnell der Stoff beim ersten Kontakt die Wärme der Haut aufnimmt. Je höher der Wert, desto unmittelbarer ist das Kühlempfinden. Baumwolle erreicht einen Höchstwert von etwa 0,10. Unsere Technologien reichen von 0,18 für die Jadecool-Technologie über 0,22 für das TechCool™-Gewebe bis hin zu 0,38 für die Phasecool-Technologie. Eine konkrete, im Labor gemessene Zahl, kein leeres Versprechen.

 

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Baumwolle, der falsche Freund, der Sie nass hält

Baumwolle hat einen guten Ruf: natürlich, weich, preiswert. Auf dem Papier erfüllt sie das Kriterium „Schweiß absorbieren“. In der Praxis schnappt genau hier die Falle zu, sobald Sie aktiv sind.

Baumwolle ist eine hydrophile Faser: Sie saugt Wasser auf und speichert es im Inneren ihrer Fasern. Sie ist atmungsaktiv, aber nicht feuchtigkeitsableitend: Sie transportiert Feuchtigkeit nicht effizient nach außen. Ist sie erst einmal mit Schweiß getränkt, trocknet sie sehr langsam – viel langsamer als Wolle oder Funktionsfasern. Der Stoff bleibt nass, klebt an der Haut und behindert die Luftzirkulation. Für die Verdunstung braucht es jedoch zirkulierende Luft, die noch nicht mit Wasserdampf gesättigt ist. Eine durchnässte und an der Haut anliegende Baumwolle bewirkt genau das Gegenteil: eine Schicht aus feuchter, fast gesättigter Luft direkt auf der Haut. Die direkte Verdunstung verlangsamt sich, und das Gefühl der Frische weicht einer kalten, klebrigen Kompresse.

Was Gerüche angeht, kommt es noch schlimmer. Indem Baumwolle Schweiß und Feuchtigkeit in ihren Fasern einschließt, bietet sie einen dauerhaften Nährboden für Bakterien, die Schweiß und Talg zersetzen. Das Kleidungsstück beginnt schließlich zu riechen, selbst nach mäßiger Belastung. Für einen gemütlichen, mühelosen Spaziergang im Schatten bleibt ein Baumwoll-T-Shirt bequem. Doch schon bei der ersten Beschleunigung, sobald die Hitze steigt, wird es zum Hindernis.

Baumwolle ist übrigens nicht der einzige Übeltäter. Oft hört man, dass es ausreicht, natürliche Materialien zu wählen, um kühl zu bleiben: Leinen, Wolle oder sogar Merinowolle gelten als thermoregulierend, und klassische synthetische Fasern wie Polyester oder Viskose sollen in Sachen Trocknung alle Probleme gelöst haben. Die Realität ist differenzierter. Naturfasern sorgen zwar für eine gute Feuchtigkeitsaufnahme, aber nicht immer für einen schnellen Abtransport, und herkömmliche Kunstfasern trocknen zwar schnell, behalten aber unangenehme Gerüche zurück. Keines dieser generischen Materialien wurde ursprünglich dafür entwickelt, die Haut während körperlicher Anstrengung trocken zu halten. Die besten Sportbekleidungsstoffe beschränken sich nicht auf eine einzige Faser: Sie sind als System konzipiert. Genau hier hat G-Heat einen anderen Weg eingeschlagen.

Das Ziel ist also nicht, so viel Feuchtigkeit wie möglich aufzunehmen, sondern die Haut so lange wie möglich trocken zu halten. Vier Technologien, vier Lösungen.

TechCool™: Das Trockenwebverfahren, das Ihren Schweiß nutzt

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Ein Endspurt am Ende einer Strecke. Die Herzfrequenz steigt, der Nacken wird warm, und doch fühlt sich das T-Shirt trocken an. Das verspricht das TechCool™-Gewebe – die ideale Technologie, wenn es darum geht, ohne zusätzlichen Aufwand trocken zu bleiben.

Das Prinzip: Eine patentierte dreischichtige Gewebestruktur, die den Schweiß nutzt, anstatt ihn zu ertragen. Die hydrophobe Innenschicht leitet Feuchtigkeit von der Haut weg; ein Kapillarsystem verteilt sie im Gewebe; und das Außengewebe verlangsamt die Verdunstung, um den Kühleffekt zu verlängern. Das ist genau das Prinzip des Wicking, auf die Spitze getrieben: Das Wasser staut sich nie an der Haut, sondern wird nach außen geleitet und dort über eine große Fläche verdunstet. Und das alles im trockenen Zustand: Das Kleidungsstück muss nicht angefeuchtet werden, es aktiviert sich von selbst, sobald Sie schwitzen. Einfach anziehen, fertig.

Das kühlende Sport-T-Shirt für Herren TechCool™ veranschaulicht diese Funktionsweise perfekt: leichtes Material aus 86 % Polyester und 14 % Elasthan, Mesh-Einsätze unter den Achseln für Belüftung, eine figurbetonte Passform, die sich den Bewegungen anpasst. Die entsprechende Version, das kühlende TechCool™-Sport-T-Shirt für Damen, folgt dem gleichen Prinzip in einer femininen Passform. Mit einem Qmax-Wert von 0,22 – mehr als doppelt so hoch wie bei Baumwolle – wird die Körperwärme schnell abgeleitet und die Haut bleibt trocken, solange Sie das Kleidungsstück tragen. Dies ist das Herzstück der kühlenden T-Shirts.

Um das Outfit zu vervollständigen, kommen bei den kühlenden Sportshorts für Herren TechCool™ am Unterkörper dieselben leichten und dehnbaren Stoffe zum Einsatz wie bei der gesamten Produktreihe der kühlenden Shorts. Und an der am stärksten exponierten Stelle des Gesichts leitet das kühlende Sportstirnband TechCool™ den Schweiß von der Stirn ab und hält die Haut gleichzeitig trocken – ein Detail, das bei einem langen Lauf den entscheidenden Unterschied macht.

Weitere Informationen: Sport bei Hitzewellen: Wie trainiert man weiterhin sicher?

JadeCool™: Sofortige Abkühlung durch Jade

Manche Tage sind einfach unerträglich. 35 °C auf dem Thermometer, die Sonne brennt, und man sehnt sich eher nach sofortiger Abkühlung als nach einer sanften Temperaturregulierung. Hier kommt JadeCool™ ins Spiel.

Bei dieser Technologie werden Mikrokristalle aus Jade direkt in die Faser eingearbeitet. Bei Kontakt mit Feuchtigkeit – sei es Wasser oder Schweiß – beschleunigt die Jade die Verdunstung der Körperwärme und sorgt für ein sofortiges Frischegefühl. Das Markenzeichen: ein Frischekick, der bereits in den ersten Sekunden nach der Aktivierung spürbar ist. Die Anwendung ist einfach: einweichen, auswringen, ausschütteln, anziehen.

Über die Kühlwirkung hinaus bietet JadeCool™ auch Sonnenschutz: Das Material hat den Schutzfaktor UPF 50+ und filtert dank seiner dichten Webart mehr als 98 % der UV-Strahlen heraus. Das kühlende Anti-UV-T-Shirt für Herren JadeCool™ vereint somit Frischegefühl und UV-Schutz – ideal für einen Tag im Freien, in der Stadt oder mit der Familie. JadeCool™ findet sich auch bei zahlreichen kühlenden Accessoires wieder. Es ist die vielseitige Technologie schlechthin, die auf das häufigste Bedürfnis eingeht: wenn es einem zu warm ist, man sich kurzzeitig Abkühlung wünscht und sich das Leben nicht unnötig komplizieren möchte.

Mit einem Qmax-Wert von 0,18 liegt es bereits deutlich über Baumwolle. Der Unterschied liegt in der Wirkungsweise: Während TechCool™ kontinuierlich und trocken wirkt, sorgt JadeCool™ für einen sofortigen Kühleffekt, der durch erneutes Befeuchten wiederhergestellt werden kann, wenn die Wirkung nachlässt. Zwei sich ergänzende Lösungen für ein und dieselbe Hitze.

PolyCool™: Lang anhaltende Kühle bei statischer Belastung

Ein ganzer Tag in der Sonne, ohne die Möglichkeit, sich umzuziehen oder in den Schatten zu gehen. Ein Picknick, das sich in die Länge zieht, ein Arbeitsplatz im Freien, ein langes Spiel. Hier kommt es nicht auf die sofortige Kühle an, sondern auf die Dauer. Und genau das ist die Aufgabe von PolyCool™.

Die Technologie basiert auf superabsorbierenden Polymerfasern – derselben Materialfamilie, die das Hundertfache ihres Gewichts an Wasser speichern kann. Nach dem Eintauchen und Auswringen bildet das Textil einen inneren Wasservorrat, den es langsam durch allmähliche Verdunstung abgibt: Die Kühlung verteilt sich und hält mehrere Stunden lang an, anstatt wie bei einem einfachen nassen Tuch innerhalb weniger Minuten nachzulassen. Dies ist die ideale Lösung für lange, statische Belastungen, bei denen Sie das Kleidungsstück nicht alle halbe Stunde erneut aktivieren können. So geht’s: eintauchen, sanft auswringen, überschüssiges Wasser entfernen, anziehen.

Die PolyCool™-Kühlkappe veranschaulicht diese Anwendung gut: Sie schützt den Kopf – den am stärksten exponierten Bereich – mit lang anhaltender Kühle, genau wie die übrigen Kühlkappen und -hüte. Für den beruflichen Einsatz bietet die graue PolyCool™-Kühlweste die gleiche lang anhaltende Kühlwirkung am Oberkörper, was in hitzeexponierten Arbeits- oder Baustellenumgebungen nützlich ist. Dieses Prinzip gilt für das gesamte Sortiment der Kühlwesten. Das INRS empfiehlt übrigens ausdrücklich Kühlausrüstung wie Westen und Handtücher als Maßnahmen gegen Hitzestress am Arbeitsplatz.

PolyCool™ lässt sich nicht anhand des Qmax-Index messen: Sein Wirkprinzip beruht auf der Aufnahme und Verdunstung von Wasser, nicht auf dem Wärmeaustausch beim ersten Kontakt. Seine Stärke liegt nicht in der sofortigen Wirkung, sondern in der Beständigkeit. Ein kleiner Hinweis: Das Kleidungsstück niemals auswringen, da dies die superabsorbierenden Fasern beschädigt.

💡 Der Tipp aus der Praxis: Passen Sie die Technologie an Ihren Tagesablauf an, nicht umgekehrt. Für aktive Betätigung, bei der Sie ganz natürlich schwitzen, reicht ein trockenes Gewebe wie das kühlende TechCool™-Sport-T-Shirt für Herren aus – ganz ohne zusätzliche Maßnahmen. Bei längerer, statischer Sonneneinstrahlung setzen Sie auf die PolyCool™-Feuchtigkeitsspeicherung, die stundenlang anhält. Der richtige schweißableitende Stoff ist der, der genau zu Ihrem tatsächlichen Einsatzzweck passt.

 

PhaseCool™: trockene und präzise Kühlung ohne Feuchtigkeit

Es gibt Situationen, in denen das Befeuchten eines Kleidungsstücks keine Option ist: eine saubere Umgebung, anspruchsvolle Bedingungen oder bestimmte Kleidungsvorschriften. Hier kommt PhaseCool™ voll zur Geltung – mit einem Ansatz, der sich radikal von den anderen drei unterscheidet.

Diese Technologie nutzt ein Phasenwechselmaterial (PCM). Das Prinzip basiert auf der latenten Wärme: Wenn ein Material schmilzt, nimmt es eine große Menge an Energie auf und bleibt dabei bei nahezu konstanter Temperatur. Dieses im Textil mikroverkapselte Material wechselt vom festen in den flüssigen Zustand, sobald das Mikroklima zwischen Haut und Kleidungsstück einen bestimmten Schwellenwert überschreitet (21 °C oder 28 °C, je nach Version). Beim Schmelzen nimmt es die überschüssige Wärme der Haut auf, anstatt die Temperatur steigen zu lassen: Es handelt sich um eine echte Wärmebatterie, die Wärmespitzen ausgleicht. Und wenn die Umgebung abkühlt, verfestigt es sich wieder und gibt die gespeicherte Energie ab. Das Ganze ohne einen Tropfen Feuchtigkeit.

Es ist die intensivste Kühlwirkung im Sortiment: Ihr Qmax-Wert von 0,38 ist der höchste unserer vier Technologien. Und vor allem ist es eine trockene, unsichtbare und präzise Kühlung. Die EVO-Kühlmanschetten PhaseCool™ sind mit dieser Technologie ausgestattet: Sie werden über die Unterarme gezogen und regulieren die Temperatur bei Kontakt, ohne dass sie mit Wasser aktiviert werden müssen. Sie bilden den Einstieg in das Sortiment der Kühlmanschetten. Zum Wiederaufladen genügt es, sie in eine Umgebung zu legen, deren Temperatur unter ihrer Schmelztemperatur liegt. Eine durchdachte Lösung für längere Anstrengungen im Freien oder in Umgebungen, in denen Feuchtigkeit unerwünscht ist.

PhaseCool™ rundet das Bild somit ab: Während TechCool™ auf einfache Trockenkühlung setzt, JadeCool™ auf den sofortigen Kühleffekt und PolyCool™ auf die Dauerwirkung, bietet PhaseCool™ thermische Präzision und völlige Feuchtigkeitsfreiheit.

Wie gehen die vier Technologien mit Schweiß um?

Jede Technologie reagiert auf Schweiß auf ihre eigene Weise. Diese Tabelle fasst ihr Verhalten gegenüber Schweiß zusammen, damit Sie entsprechend Ihrem tatsächlichen Bedarf wählen können.

Technologie Bei Schweiß Aktivierung Qmax-Index Ideale Anwendung
TechCool™ Nutzt Schweiß durch Wicking, hält die Haut dauerhaft trocken Automatisch, bei Trockenheit (aufhängen) 0,22 Sport, tägliche aktive Nutzung
JadeCool™ Sofortige Kühlung durch Verdunstung, UPF 50+ Schutz Wasser (eintauchen, auswringen, schnippen) 0,18 Hitzewelle, Familie, vielseitige Nutzung
PolyCool™ Wasserspeicherung, langanhaltende Frische über mehrere Stunden Wasser (eintauchen, auswringen) Nicht gemessen Lang andauernde und statische Nutzung
PhaseCool™ Trockene Frische, keine Feuchtigkeit, präzise Regulierung durch latente Wärme Automatisch ab einer bestimmten Temperaturschwelle 0,38 Langanhaltende Anstrengungen, saubere Umgebung

Diese vier Stoffe haben eines gemeinsam: Sie sind alle unbegrenzt wiederverwendbar und bieten UV-Schutz (UPF 50+). Wo Baumwolle Sie nass lässt, halten sie die Haut trocken – jeder auf seine Weise.

Unbedingt lesen: Wie reguliert unser Körper im Sommer seine Temperatur?

Warum ist trockene Haut bei feuchter Luft noch wichtiger?

Es gibt ein Szenario, in dem die Wahl des Stoffes entscheidend ist: feuchte Luft. Wenn die Luftfeuchtigkeit steigt, nähert sich die Luft der Wasserdampfsättigung an. Ab 90 % wird die Verdunstung von Schweiß nahezu unmöglich: Der Schweiß sammelt sich an, rinnt herunter, kühlt aber nicht mehr. Deshalb lässt sich dieselbe Temperatur von 30 °C in trockener Luft leicht ertragen, wird in feuchter Luft jedoch zur Qual – die berühmte „gefühlte Temperatur“.

Unter diesen Bedingungen verschlimmert ein durchnässter Baumwollstoff die Situation noch: Er hält eine Schicht gesättigter Luft an der Haut fest und verhindert die wenige Verdunstung, die noch möglich ist. Ein Stoff, der die Haut trocken hält, bewirkt das Gegenteil: Er leitet die Feuchtigkeit von der Haut weg und verlagert die Verdunstung an die Oberfläche des Kleidungsstücks, wo die Belüftung besser ist. Die körperliche Belastung durch feuchte Luft lässt sich zwar nicht beseitigen, aber man optimiert jedes Gramm Schweiß, das tatsächlich verdunsten kann. Die Logik ist einfach: Je schneller der Schweiß die Haut verlässt, desto schneller wirkt die Kühlung wieder.

Welcher schweißableitende Stoff eignet sich für Ihren Einsatzzweck?

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Den absolut besten Stoff gibt es nicht. Es gibt jedoch den besten Stoff für Ihre jeweilige Situation. So treffen Sie schnell die richtige Entscheidung.

  1. Sie treiben Sport und schwitzen dabei natürlich: Entscheiden Sie sich für ein Material, das die Feuchtigkeit ableitet, ohne dass Sie etwas tun müssen. Ein kühlendes TechCool™-Sport-T-Shirt für Damen oder die entsprechende Herrenversion aktiviert sich von selbst und hält die Haut während der Belastung trocken.
  2. Sie suchen bei großer Hitze nach einer Erfrischung für die ganze Familie: Jade sorgt für sofortige Kühle und Sonnenschutz. Das Anti-UV-T-Shirt JadeCool™ erfüllt beide Anforderungen.
  3. Sie sind lange Zeit der Sonne ausgesetzt, ohne sich zu bewegen: Setzen Sie auf Ausdauer. Die Sportmütze PolyCool™ hält mehrere Stunden lang, ohne dass eine erneute Aktivierung erforderlich ist.
  4. Sie möchten Frische, ohne dass die Kleidung nass wird: Die EVO PhaseCool™-Armstulpen regulieren die Temperatur präzise und trocken.

Ein wirksames schweißableitendes T-Shirt wählt man also nicht zufällig aus, sondern je nach Intensität der Anstrengung, Dauer der Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeitsbelastung. Diese Anwendungslogik unterscheidet eine technische Produktreihe von einem einfachen Farbsortiment.

Wie pflegt man schweißableitende Textilien?

Ein Funktionsgewebe behält seine Eigenschaften langfristig bei, sofern es richtig gewaschen wird. Die Schritte sind einfach, aber entscheidend, denn eine falsche Pflege macht die schweißableitenden Vorteile zunichte.

  • Verwenden Sie ein mildes Waschmittel, ohne Weichspüler: Weichspüler verstopft die Mikrokanäle der Fasern und verhindert den Feuchtigkeitsabtransport.
  • Waschen Sie bei niedriger Temperatur (30 °C), vorzugsweise von Hand oder in der Waschmaschine mit minimaler Schleuderleistung.
  • Lassen Sie das Kleidungsstück an der Luft trocknen, niemals im Wäschetrockner, und bügeln Sie es nicht.
  • Lagern Sie das Kleidungsstück nicht in feuchtem Zustand, um Schimmel und Gerüche zu vermeiden.

Bei richtiger Pflege regenerieren sich unsere Textilien unbegrenzt: Die Frische nutzt sich nicht ab, sondern wird wiederhergestellt. Das macht sie auf lange Sicht auch wirtschaftlich, im Gegensatz zu Kleidung, die mit jedem Waschgang an Qualität verliert.

⚠️ B Wichtiger HinweisB : Hüten Sie sich vor der vereinfachenden Annahme „natürliches Material ist gleich frisches Material“. Eine Faser, die viel Feuchtigkeit aufnimmt, leitet diese nicht unbedingt schnell ab, und schon ein einfacher Weichspüler kann die Leistung von Monaten zunichte machen, indem er die Mikrokanäle verstopft. Das eigentliche Kriterium für einen schweißableitenden Stoff ist nicht seine Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen, sondern seine Fähigkeit, bei Hautkontakt trocken zu bleiben und schnell zu trocknen. Achten Sie auf das Feuchtigkeitsmanagement und die Trocknungszeit, nicht nur auf die angegebene Zusammensetzung.

 

Warum sollten Sie sich für G-Heat entscheiden?

Seit 2017 entwickelt G-Heat Bekleidung und Accessoires, die ein ununterbrochenes Training bei jedem Wetter ermöglichen. Die Marke hat nicht versucht, Baumwolle neu zu erfinden oder Fasern willkürlich zu kombinieren: Sie hat vier unterschiedliche Technologien entwickelt, die jeweils im Labor getestet wurden, um realen Hitzesituationen gerecht zu werden.

Dieser evidenzbasierte Ansatz mit gemessenen Kennzahlen wie dem Qmax unterscheidet G-Heat von allgemeinen Versprechungen. Ein schweißableitendes Gewebe ist nur dann sinnvoll, wenn es die Haut wirklich trocken hält. Unsere vier Textilfamilien, vom TechCool™-Trockengewebe bis zum PhaseCool™-Phasenwechsel, sind auf dieses eine Ziel ausgerichtet.

„Ein schweißableitender Stoff darf den Schweiß nicht aufnehmen, um ihn zu speichern, sondern muss ihn ableiten, um Sie trocken zu halten. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen dem Ertragen der Hitze und dem Weitermachen. Wir haben nicht zufällig vier Technologien: Jede Situation verdient die richtige Lösung. “

— Édouard Castaignet, Gründer von G-Heat

Ob Sie zu einer sportlichen Aktivität aufbrechen, einen Tag mit der Familie verbringen oder an einem exponierten Arbeitsplatz tätig sind – das Wichtigste ist, gut ausgerüstet zu sein. Das komplette Sortiment an kühlender Bekleidung vereint diese vier Technologien, damit Sie der Hitze trotzen können, ohne jemals darunter zu leiden.

Fazit: Halten Sie Ihre Haut trocken, egal wie heiß es ist

Ein gutes schweißableitendes Material lässt sich nicht daran messen, wie viel es aufnimmt, sondern daran, wie lange es Sie trocken hält. Baumwolle speichert Feuchtigkeit und klebt an der Haut; die vier G-Heat-Technologien hingegen leiten Schweiß ab oder sorgen für echte Kühle – jede für eine bestimmte Situation. Wählen Sie je nach Tagesablauf die passende Technologie: das trockene TechCool™-Gewebe für sportliche Aktivitäten, JadeCool™ für einen Erfrischungskick, PolyCool™ für längeren statischen Aufenthalt im Freien und PhaseCool™ für Präzision ohne Feuchtigkeit.

Whatever the weather. G-Heat, bei jedem Wetter.

FAQ: schweißableitende Stoffe und trockene Haut

Welcher Stoff hält die Haut beim Schwitzen wirklich trocken?

Ein Stoff, der Feuchtigkeit durch Kapillarwirkung (Wicking) ableitet, und nicht ein Stoff, der sie aufnimmt und zurückhält. Technische Technologien wie TechCool™ leiten den Schweiß nach außen, wo er verdunstet und die Haut trocken bleibt. Baumwolle hingegen speichert den Schweiß in ihren Fasern und trocknet nur langsam.

Ist Baumwolle ein gutes Material gegen Schweißbildung?

Nein, nicht bei körperlicher Anstrengung oder großer Hitze. Baumwolle ist hydrophil: Sie nimmt viel Feuchtigkeit auf, trocknet aber langsam, klebt an der Haut, behindert die Luftzirkulation und bindet Gerüche. Im Ruhezustand im Schatten ist sie noch akzeptabel, wird aber schon bei der ersten Beschleunigung zum Hindernis.

Muss man ein kühlendes Kleidungsstück anfeuchten, damit es wirkt?

Das hängt von der Technologie ab. TechCool™ und PhaseCool™ werden im trockenen Zustand ohne Wasser aktiviert: Man muss sie nur anziehen. JadeCool™ und PolyCool™ müssen mit Wasser aktiviert werden (einweichen und auswringen), um die Kühlwirkung freizusetzen.

Was ist der Unterschied zwischen einem atmungsaktiven und einem schweißableitenden Stoff?

Ein atmungsaktiver Stoff lässt lediglich Luft durch. Ein schweißableitender Stoff reguliert aktiv Feuchtigkeit und Wärme: Er leitet Schweiß ab, um die Haut trocken zu halten, und sorgt – im Falle der G-Heat-Technologien – zusätzlich für eine messbare Kühlwirkung.

Verhindert ein Funktionsstoff Schweißgeruch?

Größtenteils. Indem ein Funktionsstoff Feuchtigkeit schnell ableitet, anstatt sie zurückzuhalten, begrenzt er das feuchte Milieu, in dem sich geruchsverursachende Bakterien vermehren – im Gegensatz zu Baumwolle, die den Schweiß in ihren Fasern einschließt.

Wie wäscht man ein schweißableitendes T-Shirt, ohne es zu beschädigen?

Bei 30 °C waschen, ohne Weichspüler (dieser verstopft die Fasern) und mit minimaler Schleuderleistung. An der Luft trocknen lassen, ohne Trockner und ohne Bügeln. Bei richtiger Pflege bleiben diese Textilien unbegrenzt funktionsfähig.

Welche Technologie eignet sich am besten für den Sport im Sommer?

Für sportliche Aktivitäten, bei denen man natürlich schwitzt, eignet sich das TechCool™-Trockengewebe am besten: Es aktiviert sich von selbst, hält die Haut kontinuierlich trocken und erfordert keinerlei zusätzliche Maßnahmen, wie bei den kühlenden Sport-T-Shirts und -Shorts.

Quellen und Referenzen

[1] „Hitze und Thermoregulation, Inserm-Magazin Nr. 61“, INSERM

[2] „Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose)“, Vidal

[3] „Hitze und Hitzewellen“, Santé Publique France

[4] „Arbeiten bei Hitze: Was man wissen muss“, INRS

[5] „Hitze und Gesundheit“, Weltgesundheitsorganisation

[6] „Hitze und Hitzewellen: Die richtigen Maßnahmen“, ANSES