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Marathontraining im Sommer: Wie bereitet man seinen Körper auf die Hitze vor?

S'entraîner pour un marathon en été comment préparer son corps à la chaleur

Romane Benderradji – Kommunikationsleiterin und Sprecherin bei G-Heat |

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Kurz zusammengefasst 💡

Die Vorbereitung auf einen Herbstmarathon erfordert Training mitten im Sommer. Die Methode basiert auf fünf Punkten: Passen Sie Ihr Tempo um 10 bis 20 Sekunden pro Kilometer an, laufen Sie früh morgens oder abends, achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr mit Elektrolyten, akklimatisieren Sie sich über 7 bis 14 Tage und tragen Sie geeignete, temperaturregulierende Kleidung. So wird die Hitze zu einem beherrschbaren Faktor und nicht zu einem Hindernis für Ihr Ziel.

Sie laufen für den Oktober, nicht für den Juli. Aber im Juli wird Ihr Marathon gewonnen.

Das ist das Paradoxon eines Läufers, der ein Herbstrennen anstrebt: Die entscheidenden Wochen der Vorbereitung (in denen die Ausdauer aufgebaut wird) fallen mitten in den Sommer. Juli, August. Die langen Läufe. Das Intervalltraining. Die Laufserien. All das bei 30, 33, manchmal sogar 36 °C. Dieser Leitfaden gibt Ihnen konkrete Tipps, damit der Sommer kein Loch in Ihrer Vorbereitung ist, sondern ein vollwertiger Schritt auf dem Weg zu Ihrem Marathon.

Verstehen, wie sich die Hitze wirklich auf Ihre Vorbereitung auswirkt

Runneuse en pause après un fractionné estival pour surveiller sa fréquence cardiaque

Warum Sie bei Temperaturen über 20 °C automatisch langsamer werden

Die optimale Temperatur für Ausdauerleistungen liegt zwischen 6 und 8 °C. Darüber hinaus beeinträchtigt jedes weitere Grad Ihre Leistungsfähigkeit. Bei 25 °C wird der Leistungsabfall auf 3 % geschätzt. Bei 30 °C steigt er auf 8–10 %. Bei 35 °C liegen sie bei über 12 %.

Der Mechanismus ist einfach: Um die durch die Anstrengung erzeugte Wärme abzuleiten, leitet Ihr Körper einen Teil des Blutflusses zur Haut um, um das Schwitzen anzuregen. Die Folge: Es fließt weniger Blut in die Muskeln, sodass weniger Sauerstoff für die Anstrengung zur Verfügung steht. Ihre Geschwindigkeit sinkt. Das ist keine Schwäche, das ist Physik.

Herzfrequenzdrift: das Signal, das Sie auf eigene Gefahr ignorieren

Bei konstantem Tempo und großer Hitze steigt Ihre Herzfrequenz im Laufe der Trainingseinheit allmählich an. Das ist die Herzfrequenzdrift. Bei einer Anstrengung, die zu Beginn wie ein Ausdauertraining wirkte, kann Ihre Herzfrequenz nach einer Stunde Laufen um 10 bis 20 Schläge/Minute ansteigen.

Was als Erholungslauf begann, wird zu einer Belastung an der Schwelle. Ihre Körpertemperatur steigt, die gefühlte Anstrengung explodiert. Wenn Sie unter diesen Bedingungen das geplante Tempo beibehalten wollen, erschöpfen Sie sich unnötig und gefährden die nächste Trainingseinheit.

Trockene oder feuchte Hitze: zwei unterschiedliche Belastungen

Bei 32 °C in trockener Luft zu laufen hat nichts mit 28 °C am Meer zu tun. Bei trockener Hitze verdunstet der Schweiß schnell und kühlt die Haut effektiv. Bei feuchter Hitze verhindert die gesättigte Luft diese Verdunstung: Der Schweiß fließt, kühlt aber nicht mehr.

Der zu beachtende Wert ist nicht nur das Thermometer, sondern dergefühlte Hitzeindex, der Temperatur und Luftfeuchtigkeit kombiniert. Er ist es, der Ihre Entscheidung leiten sollte, ob Sie trainieren, das Training anpassen oder verschieben.

Warnsignale, die Sie kennen sollten, bevor es zu spät ist

Ihr Körper sendet klare Signale, bevor es zu einem Zusammenbruch kommt. Lernen Sie, diese während des Trainings zu erkennen:

  • Ausbleiben des Schweißes trotz Anstrengung: deutliches Anzeichen für fortgeschrittene Dehydrierung.
  • Paradoxe Schüttelfrost bei großer Hitze: Die Wärmeregulierung beginnt zu versagen.
  • Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel: Das Nervensystem ist überlastet.
  • Wiederholte Krämpfe: Massiver Verlust von Salz und Mineralstoffen.
  • Verwirrung oder Schwierigkeiten, Ihr Tempo zu halten: absoluter Notfall, hören Sie sofort auf.

⚠️ Wichtiger Hinweis: Zwei dieser Anzeichen gleichzeitig sind ein unmissverständliches Signal, sofort aufzuhören. Begeben Sie sich in den Schatten, bespritzen Sie Nacken und Handgelenke mit kaltem Wasser und trinken Sie in kleinen Schlucken. Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall. Er lässt sich nicht durch das Fortsetzen des Trainings bewältigen.

Lesen Sie auch: Hitzewelle und Sport: Wie Sie ohne Risiko weiter trainieren können

Passen Sie Ihr Tempo an, wenn das Thermometer 28 °C überschreitet

Die Tabelle zur Anpassung des Tempos an die Temperatur

Hier finden Sie konkrete Anhaltspunkte, um Ihre Geschwindigkeit an die Hitze anzupassen. Diese Angaben gelten bei mäßiger Luftfeuchtigkeit und für einen Läufer, der sich allmählich akklimatisiert hat.

Gefühlte Temperatur Anpassung des Tempos pro km Auswirkung auf lange Einheiten
Bis zu 20 °C Keine Anpassung Normale Trainingseinheit
20–25 °C +5 bis +10 Sek./km Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
25–30 °C +10 bis +15 Sek./km Dauer reduzieren oder aufteilen
30–35 °C +15 bis +20 Sek./km Kurze Einheiten morgens/abends bevorzugen

Über 35 °C

Verschieben oder Indoor-Training Hohes Risiko: nicht übertreiben

Trainieren Sie nach Herzfrequenzzonen, nicht nach Zielgeschwindigkeiten

Im Sommer ist es kontraproduktiv, Ihr Training nach Geschwindigkeit zu steuern. Die Hitze lässt die Herzfrequenz bei konstanter Geschwindigkeit ansteigen: Sie überlasten sich, ohne einen zusätzlichen Nutzen zu erzielen. Die richtige Vorgehensweise ist, auf Herzfrequenzzonen umzusteigen.

Einfache Regel: Wenn Ihre Herzfrequenz die Obergrenze Ihrer üblichen Zone um mehr als 10 Schläge überschreitet, verlangsamen Sie das Tempo. Ihr Ziel ist es, die Dauer der Belastung aufrechtzuerhalten, nicht die Geschwindigkeit. Der aerobe Stoffwechsel wird dennoch gefördert.

Bevorzugte und zu vermeidende Zeitfenster

Die Temperaturverteilung eines Sommertages folgt einer vorhersehbaren Kurve. Um die Effizienz Ihrer Trainingseinheiten zu maximieren:

  • 6–8 Uhr: Ideales Zeitfenster im Sommer, minimale Temperaturen und noch akzeptable relative Luftfeuchtigkeit.
  • 19–21 Uhr: Eine praktikable Alternative, der Boden strahlt noch Wärme ab, aber die Luft kühlt ab.
  • 11–17 Uhr: Bei Hitze unbedingt für lange oder intensive Trainingseinheiten zu vermeiden.

Für diese morgendlichen Zeitfenster, in denen die aufgehende Sonne scheint, machen Ihre kühlenden T-Shirts den Unterschied: UPF 50+ zum Schutz vor UV-Strahlung, aktiver Schweißtransport zur Aufrechterhaltung Ihres thermischen Gleichgewichts.

💡 Der Praxistipp: Planen Sie niemals am Vorabend einen langen Sommerlauf, wenn die Wettervorhersage für den nächsten Tag über 30 °C liegt. Die Diskrepanz zwischen dem angezeigten Trainingsplan und der tatsächlichen Temperatur ist der Hauptgrund für das Aufgeben bei der Marathonvorbereitung. Seien Sie der Manager Ihres Plans, nicht sein blinder Ausführender.

Weitere Informationen: Leitfaden für UPF 50+-zertifizierte Kleidung: So wählen Sie die richtige Kleidung für Ihre Aktivität

Sich an die Hitze gewöhnen: Der Hebel, den die meisten Läufer ignorieren

Runner en t-shirt manches longues Anti UV G-Heat et chapeau saharien pour sortie longue

Was die Akklimatisierung in Ihrem Körper bewirkt

Die thermische Akklimatisierung ist keine Metapher. Es handelt sich um eine reale, messbare physiologische Anpassung, die nach 7 bis 14 Tagen schrittweiser Belastung durch Hitze eintritt.

Ihre konkreten Auswirkungen auf Ihre Leistungsfähigkeit:

  • Erhöhung des Blutplasma-Volumens (+3 bis +8 %): höhere Sauerstofftransportkapazität.
  • Früherer Beginn der Schweißbildung: Die Kühlung setzt ein, bevor die Körpertemperatur zu stark ansteigt.
  • Verringerung der Salzkonzentration im Schweiß: geringerer Mineralstoffverlust.
  • Senkung der Herzfrequenz bei gleicher Belastung um 3 bis 7 Schläge/Min.

Das 3-Phasen-Akklimatisierungsprotokoll

Um diese Anpassungen zu erreichen, ohne sich einem Risiko auszusetzen, befolgen Sie diesen Ablauf:

Phase 1, Tage 1 bis 5: kurze Belastungen, 30 bis 45 Min. mäßige Anstrengung in warmer Umgebung. Ziel: das Herz-Kreislauf-System daran gewöhnen, ohne die Reserven zu erschöpfen.

Phase 2, Tage 6 bis 10: schrittweise Verlängerung der Dauer auf 60–75 Min. Sie können wieder leichte Einheiten einbauen, stets unter Kontrolle der Herzfrequenz.

Phase 3, Tage 11 bis 14: normale Trainingseinheiten mit Anpassung des Tempos. Die Anpassungen sind nun aktiv. Sie können wieder strukturierte Trainingseinheiten absolvieren.

Während dieser schrittweisen Steigerung beschleunigt die gezielte Kühlung durchbluteter Bereiche die Anpassungen: Nacken, Handgelenke, Stirn. Die kühlenden Accessoires dienen hier der thermischen Unterstützung und nicht nur dem Komfort.

⚙️ Die Technologie erklärt: Die Produktreihe Jadecool-Technologie basiert auf in die Textilfasern integrierten Jade-Mikrokristallen. Bei Kontakt mit Feuchtigkeit (Schweiß oder manuelle Aktivierung) beschleunigen sie die Verdunstung und erzeugen ein Frischegefühl, das bis zu 15 °C unter der Umgebungstemperatur liegt. Diese Kühlung bleibt je nach Umgebungstemperatur mehrere Stunden lang aktiv, ohne dass ein Akku aufgeladen oder Verbrauchsmaterialien benötigt werden. Das ist angewandte Physik im Sporttextilbereich.

Flüssigkeitszufuhr und Ernährung: Was die Hitze an Ihren Berechnungen ändert

Berechnen Sie Ihren tatsächlichen Flüssigkeitsbedarf im Sommer

Bei kühlem Wetter liegt der Flüssigkeitsverlust eines Läufers bei etwa 0,5 bis 1 Liter pro Stunde Belastung. Bei Temperaturen über 28 °C steigt dieser Wert je nach Intensität und Körperbau auf 1,5 bis 2 Liter pro Stunde.

Zwei einfache Anhaltspunkte, um Ihre Strategie anzupassen:

  • Gewicht vor/nach dem Lauf: Jedes verlorene Kilo = ca. 1 Liter Flüssigkeitsdefizit, das ausgeglichen werden muss.
  • Farbe des Urins: Hellgelb = gute Flüssigkeitsversorgung. Dunkelgelb oder bernsteinfarben = Defizit, das vor dem nächsten Lauf ausgeglichen werden muss.

Nur Wasser oder mit Elektrolyten: die 60-Minuten-Regel

Bei einer Belastung von weniger als 60 Minuten reicht in den meisten Fällen Wasser allein aus. Darüber hinaus, und erst recht bei Hitze, reicht Wasser allein nicht mehr aus. Sie verlieren durch den Schweiß Natrium, Kalium und Magnesium. Wenn Sie nur Wasser trinken, werden diese Mineralien im Blut verdünnt: Das ist Hyponatriämie, eine bei Marathonläufern unterschätzte Komplikation.

Ab einer Stunde bei großer Hitze sollten Sie ein leicht salzhaltiges Getränk bevorzugen oder mit einer Elektrolyttablette ergänzen. Einfach, kalorienarm, wirksam.

Ernährung während des Trainings: Was sich im Sommer ändert

Hitze mindert den Appetit und verlangsamt die Verdauung. Herkömmliche Energiegels können bei Temperaturen über 30 °C schwer verträglich sein. Einige praktische Anpassungen:

  • Reduzieren Sie die Kohlenhydratmenge pro Einnahme und erhöhen Sie die Häufigkeit der Einnahmen.
  • Bevorzugen Sie flüssige Formen (isotonische Getränke) gegenüber festen Gelen.
  • Testen Sie Ihre Ernährungsstrategie im Training, bevor Sie sie am Tag des Wettkampfs anwenden.

„Ob im Wettkampf oder im Training: Ein Sportler, der sich bei großer Hitze nicht richtig mit Flüssigkeit versorgt, gefährdet seine Leistung, lange bevor er Durst verspürt. Durst ist bereits ein spätes Signal. “

— Gwenaël Fournet, Produktexperte bei G-Heat

Am Ende einer Trainingseinheit bei großer Hitze begrenzen Kühlhandtücher die Ansammlung von thermischer Ermüdung: Wenn man sie für einige Sekunden auf den Nacken oder die Unterarme legt, beschleunigen sie die Rückkehr zum Gleichgewicht.

Die kühlende Ausrüstung: Was Sie tragen, macht den Unterschied

Runneuse en sortie longue avec casquette rafraîchissante G-Heat sous le soleil d'été

Warum die Wahl des Materials Ihr Training beeinflusst

Das Material, das Sie tragen, ist nicht neutral. Baumwolle saugt Schweiß auf und macht schwer. Herkömmliches Polyester leitet die Körperwärme nicht effizient ab. Funktionsmaterialien, die für den Sport bei großer Hitze entwickelt wurden, wirken auf zwei Ebenen: schnelle Schweißableitung und Schutz vor Sonneneinstrahlung.

Für die Vorbereitung auf einen Sommermarathon sind die beiden wichtigsten Kriterien:

  • UPF 50+ Schutz: blockiert mehr als 98 % der UV-Strahlen, unverzichtbar für lange Läufe in der prallen Sonne.
  • Aktive Kühlung: Eine Technologie zur beschleunigten Verdunstung hält die Haut kühler als bei Standardgewebe.

Das T-Shirt: die Basis Ihrer Sommerausrüstung

Das kühlende Sport-T-Shirt für Herren und das kühlende Sport-T-Shirt für Damen sind mit der TechCool™-Technologie ausgestattet. Das atmungsaktive Funktionsgewebe beschleunigt den Schweißtransport ohne manuelle Aktivierung und hält den Stoff während des gesamten Trainings aktiv, vom morgendlichen Intervalltraining bis zum langen Lauf.

Für längere Läufe bei tiefstehender Morgensonne bietet das kühlende Langarm-T-Shirt mit UV-Schutz für Herren aus JadeCool™ zusätzlichen Schutz für die Unterarme und blockiert dank seiner UPF 50+-Zertifizierung UV-Strahlen.

Kopf und Nacken: die Bereiche, die Sie oft vernachlässigen

Der Kopf stellt eine wichtige Wärmeaustauschfläche dar. Wenn man den Kopf der Sonne aussetzt, beschleunigt man den Anstieg der Körpertemperatur. Zwei Accessoires machen auf langen Strecken den Unterschied:

Das kühlende Sportstirnband mit TechCool™-Technologie hält die Stirn trocken, ohne zu stark zu drücken. Es absorbiert Schweiß und reguliert die Temperatur der Stirn, einer besonders stark durchbluteten Zone.

Die kühlende Sportmütze mit PolyCool™-Technologie kombiniert Schatten mit einem lang anhaltenden Kühleffekt dank feuchtigkeitsspeichernder Fasern. Ideal für Touren von mehr als 90 Minuten in der prallen Sonne.

Die PolyCool-Technologie kommt bei allen kühlenden Mützen des Sortiments zum Einsatz: vom Sport-Laufmodell bis zum integrierten Saharahut für vollständigen Sonnenschutz.

Der Nackenschweißband: kleines Accessoire, große thermische Wirkung

Der Nacken ist ein stark durchbluteter Bereich. Den Nacken zu kühlen bedeutet, das Blut zu kühlen, das das Gehirn versorgt. Das kühlende Nackenschweißband aus JadeCool™ wird in 30 Sekunden feucht und hält diesen Kontaktpunkt mehrere Stunden lang kühl. Es ist oft das wirksamste Accessoire, um die gefühlte Anstrengung auf den letzten 20 Kilometern eines langen Sommertrainings zu senken.

„Die Regel ist einfach: Wenn Sie bei über 28 °C länger als eine Stunde laufen gehen, müssen Sie das Problem der Hitze vor dem Start gelöst haben. Das ist keine Option, sondern eine Voraussetzung für die Leistung.“

— Romane Benderradji, Kommunikationsleiterin bei G-Heat

Unbedingt lesen: Wie man bei Hitzewellen gut schläft: Erholung und Ausrüstung

So strukturieren Sie Ihre Trainingswoche, wenn die Hitze einsetzt

Der für den Sommer angepasste Wochenplan

Die Versuchung ist groß, Ihren Trainingsplan unverändert beizubehalten, in der Hoffnung, dass der Körper mithält. Das ist verständlich. Es ist riskant. Eine typische Woche, die für die Marathonvorbereitung bei großer Hitze geeignet ist, sieht eher so aus:

  • Montag: Aktive Erholung oder Beweglichkeitstraining (kein Laufen).
  • Dienstag: Kurze intensive Einheit (max. 45 Min.), früh morgens, bei Temperaturen unter 24 °C.
  • Mittwoch: Aktive Erholung, langsames Joggen 30–40 Min., am Abend.
  • Donnerstag: Qualitätstraining, Intervall- oder Schwellenlauf, morgens, Dauer um 15 % verkürzt.
  • Freitag: Ruhetag oder Beweglichkeitstraining.
  • Samstag: Langer Lauf, bei Sonnenaufgang, Dauer je nach vorhergesagtem Hitzeindex angepasst.
  • Sonntag: leichte aktive Erholung oder Ruhetag.

Wann man eine Trainingseinheit verschieben sollte, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben

Eine Trainingseinheit zu verschieben bedeutet nicht, seinen Plan aufzugeben. Es bedeutet, ihn klug zu handhaben. Bedingungen, die eine sofortige Verschiebung rechtfertigen:

  • Gefühlte Temperatur über 35 °C während des gesamten verfügbaren Zeitfensters.
  • Feuchtigkeitsindex über 32 °C (Kombination aus Hitze und Luftfeuchtigkeit).
  • Weniger als 6 Stunden Schlaf in der vergangenen Nacht bei großer Hitze (beeinträchtigte thermische Erholung).
  • Lange Trainingseinheit geplant und sich verschlechternde Wetterbedingungen in den nächsten 48 Stunden.

Nutzen Sie die sommerlichen Bedingungen als spezifisches Training

Eine bei 30 °C absolvierte anspruchsvolle Trainingseinheit führt zu kardiovaskulären Anpassungen, die Sie unter idealen Bedingungen nicht reproduzieren können. Der Herzrhythmus, den Sie im Sommer bewältigen, lehrt Sie, nach Ihrem Empfinden zu trainieren, nicht nach Zahlen. Genau diese Fähigkeit werden Sie bei Kilometer 35 eines Herbstmarathons benötigen, wenn das Wetter gegen Sie spielt.

Für den langen Lauf am Samstag ist es oft am effektivsten, den Nacken vor dem Start zu kühlen – das macht den Unterschied auf den letzten 20 Kilometern. Das Sortiment an kühlenden Nackenschweißbändern von G-Heat deckt alle Formate ab, vom kompakten Modell bis zum langlebigen JadeCool-Nackenschweißband.

Der Sommer ist nicht Ihr Feind. Er ist Ihr unfreiwilliger Thermoregulator.

Warum Sie G-Heat wählen sollten, um sich bei großer Hitze auf Ihren Marathon vorzubereiten

G-Heat entwickelt seit 2017 Thermoregulationsausrüstung für alle, die bei Hitze nicht aufhören können.

  • Praxisbewährte Technologien: JadeCool™, TechCool™ und PolyCool™, drei sich ergänzende Wirkprinzipien, die alle sommerlichen Trainingssituationen abdecken, vom morgendlichen Intervalltraining bis zum langen Lauf in der prallen Sonne.
  • Leistungsausrüstung, nicht nur Komfort: Jedes Produkt ist so konzipiert, dass es sich nahtlos in die sportliche Bewegung einfügt: geringes Gewicht, Aktivierung in 30 Sekunden, maschinenwaschbar.
  • Ehrliche Haltung: G-Heat ist ein Hersteller von Thermoregulationsausrüstung, kein Therapeut. Die Ausrüstung unterstützt Ihren Gleichgewichtsbereich. Sie ersetzt weder die Flüssigkeitszufuhr noch Erste-Hilfe-Maßnahmen oder das Abbrechen eines Trainings, wenn Ihr Körper dies verlangt.
  • Kontinuität der Aktivität: Das Ziel ist nicht, die Hitze zu leugnen. Es geht darum, Ihnen zu ermöglichen, sich weiterhin auf Ihr Herbstziel vorzubereiten, auch wenn Juli und August gegen Sie arbeiten.

Häufig gestellte Fragen zur Marathonvorbereitung im Sommer

Kann man bei großer Hitze wirklich Fortschritte beim Laufen machen?

Ja, vorausgesetzt, Sie passen Ihr Tempo an. Die durch die Belastung bei Hitze hervorgerufenen kardiovaskulären Anpassungen (Erhöhung des Plasmavolumens, bessere Schweißregulation) sind real und lassen sich auf die kühleren Bedingungen Ihres Herbstmarathons übertragen.

Wie viele Sekunden pro Kilometer muss ich pro zusätzlichem Grad einplanen?

Ab 20 °C sollten Sie mit etwa +5 Sekunden/km pro weiteren 5 °C rechnen. In der Praxis ist es bei 30 °C sinnvoll und schützend, Ihr normales Marathontempo um 15 bis 20 Sekunden pro Kilometer zu verlangsamen.

Verliert man die Wärmeakklimatisierung vor dem Lauf schnell wieder?

Die während der Akklimatisierung erworbenen Anpassungen beginnen nach 2 bis 3 Wochen ohne Exposition nachzulassen. Wenn Ihr Marathon Ende September oder im Oktober stattfindet, reicht eine letzte Expositionsphase im August aus, um die Vorteile zu erhalten.

Sollte man auch im Sommer mit einer Laufjacke laufen?

Nein, ganz im Gegenteil. Im Sommer ist es das Ziel, die Wärmeaustauschfläche der Haut zu maximieren. Weniger Schichten, aber die richtigen: ein thermoregulierendes Funktions-T-Shirt mit UPF 50+, eine Mütze, ein Halswärmer. Leichtigkeit und Belüftung stehen im Vordergrund.

Meine Herzfrequenz ist im Sommer immer höher, ist das normal?

Ja. Eine höhere Herzfrequenz bei gleichbleibendem Tempo im Sommer ist physiologisch normal. Das Blut wird zur Kühlung in die Haut umgeleitet, was die Herzarbeit erhöht. Das ist kein Zeichen von Trainingsrückstand, sondern eine normale Anpassungsreaktion.

Ist eine Flüssigkeitszufuhr mit Elektrolyten bei Läufen unter 2 Stunden wirklich notwendig?

Bei Läufen unter 60 Minuten reicht Wasser in der Regel aus. Bei Läufen zwischen 60 und 120 Minuten bei sehr heißem Wetter ist es sinnvoll, eine Natriumquelle einzubauen, um eine Verdünnung der Elektrolyte zu vermeiden und die Muskelkontraktion aufrechtzuerhalten. Bei Läufen über 2 Stunden bei Hitze sind Elektrolyte keine Option mehr.

Kappe oder Stirnband: Was sollte man zum Laufen im Sommer wählen?

Beide erfüllen unterschiedliche Funktionen. Die Kappe schützt vor direkter Sonneneinstrahlung auf Kopf und Gesicht. Das Stirnband leitet den Schweiß von der Stirn ab und sorgt für eine klare Sicht. Für einen langen Lauf bei voller Sonneneinstrahlung ist die Kombination beider die umfassendste Lösung. Für einen kurzen Lauf bei kühlen Temperaturen reicht das Stirnband allein aus.

Whatever the weather. G-Heat, bei jedem Wetter.

Quellen

[1] „Hitze und sportliche Leistung: Wie lassen sich die Risiken minimieren?“, Wöchentliches Epidemiologie-Bulletin Nr. 7, Santé publique France

[2] „Hitze und sportliche Leistung“, Santé publique France

[3] „Olympische Spiele in Paris 2024: Hitzewelle im Sport“, INSERM

[4] „Leitfaden für einen sportlichen und verantwortungsvollen Sommer“, Sportministerium

[5] „Hitzschlag: Symptome und Verhaltensregeln“, Ameli.fr

[6] „Tipps für das Laufen bei großer Hitze“, Französischer Leichtathletikverband