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Wie funktioniert die Wärmeregulierung des menschlichen Körpers?

La thermorégulation du corps humain

Romane Benderradji – Kommunikationsleiterin und Sprecherin bei G-Heat |

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Kurz gesagt 💡

Ihr Körper hält seine Körpertemperatur dank eines vom Gehirn gesteuerten Wärmeregulierungssystems bei etwa 37 °C.

  • Wenn es kalt ist, reduziert der Körper die Durchblutung der Extremitäten und löst Zittern aus, um Wärme zu erzeugen.
  • Bei Hitze wird überschüssige Wärme durch Schwitzen und die Erweiterung der Blutgefäße abgeführt.

Diese Mechanismen haben jedoch ihre Grenzen. Wenn der Körper nicht mehr mithalten kann, ermöglichen externe Ausgleichslösungen, Ihren Gleichgewichtsbereich zu erweitern und weiterzumachen.

Ihr Körper ist eine thermische Maschine mit Grenzen.

Le corps est une machine thermique, avec ses limites

-5 °C. Ihre Hände verlieren innerhalb von zwanzig Minuten ihre Geschicklichkeit. Im Hochsommer sinkt die Aufmerksamkeit eines ungeschützten Dachdeckers nach zwei Stunden. Das sind keine Launen, sondern physiologische Gegebenheiten.

Der menschliche Körper funktioniert wie ein Wärmekraftmotor. Seine Innentemperatur muss konstant bei etwa 37 °C bleiben, damit alle lebenswichtigen Funktionen richtig funktionieren. Sobald die Umgebung zu stark einwirkt (Kälte oder Hitze), wird das Wärmeregulationssystem aktiviert, um dies auszugleichen. Aber es hat seine Grenzen.

Wenn man diese Funktionsweise versteht, versteht man auch, warum Kälte die Finger taub macht, warum Hitze erschöpft und vor allem, wie man diesen Gleichgewichtsbereich verlängern kann, wenn die Bedingungen schwierig werden. Bei G-Heat folgt jedes Gerät, das wir entwickeln, sei es zum Heizen oder Kühlen, dieser Logik: dem Körper zu helfen, seine Regulierung aufrechtzuerhalten, statt sie zu ersetzen.

Der Hypothalamus: der Thermostat Ihres Gehirns

L'hypothalamus : le thermostat de votre cerveau

Ein Kontrollzentrum, das innerhalb von Sekunden reagiert

Der Hypothalamus ist ein kleiner Bereich des Gehirns, nicht größer als eine Mandel, der sich im Zentrum des zentralen Nervensystems befindet. Seine Aufgabe: die Körpertemperatur wie ein Thermostat zu regulieren. Er empfängt ständig Daten über den thermischen Zustand des Organismus, vergleicht diese mit einem Referenzwert (37 °C) und löst die entsprechende Reaktion aus.

Dieser Regulationsmechanismus funktioniert in einem geschlossenen Kreislauf. Selbst eine Abweichung von wenigen Zehntelgrad reicht aus, um eine Korrektur auszulösen. All dies geschieht innerhalb weniger Sekunden.

  • Sollwert: 37 °C ± 0,5 °C für den zentralen Kern
  • Reaktionszeit: wenige Sekunden nach Feststellung einer Abweichung
  • Koordination: Nervensystem, Hormone und Stoffwechsel wirken zusammen

Temperatursensoren: Ihre Wächter unter der Haut

Um die Thermoregulation zu steuern, benötigt der Hypothalamus zuverlässige Daten. Diese Rolle übernehmen die Thermorezeptoren.

Ihre Haut enthält etwa 250.000 kälteempfindliche und 30.000 wärmeempfindliche Thermorezeptoren, die über die gesamte Hautoberfläche verteilt sind. Diese peripheren Sensoren senden die Informationen über Nervenfasern an das Gehirn. Parallel dazu messen zentrale Sensoren – im Hypothalamus selbst, im Rückenmark und in den inneren Organen – die Temperatur des zirkulierenden Blutes.

Die Kombination dieser beiden Erfassungsebenen ermöglicht eine feine und reaktive Regulierung.

  • Kälterezeptoren: aktiv zwischen 10 °C und 40 °C, höchste Empfindlichkeit bei etwa 25 °C
  • Wärmerezeptoren: aktiv zwischen 30 °C und 45 °C
  • Übertragung: Das Signal erreicht das Gehirn in wenigen Millisekunden

Zentraler Kern versus Peripherie: Der Körper trifft Entscheidungen

Ihr Körper erwärmt sich nicht gleichmäßig. Die Physiologie unterscheidet zwei Bereiche:

  1. Der Kernbereich: Gehirn, Herz, Leber, Nieren. Die Temperatur wird konstant bei etwa 37 °C gehalten. Dies ist der vorrangige Bereich.
  2. Die periphere Hülle: Haut, oberflächliche Muskeln, Extremitäten (Hände, Füße, Nase). Ihre Temperatur schwankt stark je nach den äußeren Bedingungen – bei kaltem Wetter kann sie an den Fingern auf bis zu 20 °C sinken.

Das Prinzip ist einfach: Wenn es kalt ist, opfert der Körper die Wärme der Peripherie, um den zentralen Kern zu schützen. Ihre Finger frieren zuerst, weil Ihr Gehirn und Ihr Herz Vorrang haben.

„Ihre Finger leiden als Erste unter der Kälte, weil der Körper vorrangig seine lebenswichtigen Organe schützt. Unsere Heizgeräte wirken genau auf diesen peripheren Bereich ein, um diesen natürlichen Mechanismus auszugleichen, ohne die Regulierung des Körperkerns zu beeinträchtigen.“

— Gwenaël Fournet, Produktexperte bei G-Heat

Wärmeerzeugung: Wie sich der Körper gegen Kälte schützt

Comment le corps se défend contre le froid

Zittern: Ihre Notheizung

Wenn die Körpertemperatur unter ihren Sollwert fällt, löst der Hypothalamus Zittern aus. Konkret bedeutet dies, dass sich Ihre Muskeln unwillkürlich 10 bis 20 Mal pro Sekunde zusammenziehen. Diese Kontraktionen erzeugen keine nützliche Bewegung, sondern Wärme – bis zu fünfmal so viel wie Ihre Wärmeproduktion im Ruhezustand.

Das Problem: Dieser Mechanismus verbraucht enorm viel Energie. Er erschöpft schnell Ihre Glykogenreserven. Nach einigen Stunden Kälteeinwirkung setzt Müdigkeit ein und der Körper hat keine Energie mehr zum Zittern.

  • Auslöseschwelle: Kerntemperatur unter ca. 36 °C
  • Wärmeproduktion: bis zum Fünffachen des Grundumsatzes
  • Grenze: Erschöpfung der Energiereserven innerhalb weniger Stunden

Vasokonstriktion: Das Blut zieht sich zurück, um das Herz zu schützen

Noch bevor Sie zu zittern beginnen, aktiviert Ihr Körper einen ersten Reflex: die Vasokonstriktion. Sobald die Körpertemperatur auf etwa 36,8 °C sinkt, befiehlt das Nervensystem die Verengung der Blutgefäße in den Extremitäten.

Das Ergebnis: Das warme Blut bleibt um die lebenswichtigen Organe konzentriert. Der Blutfluss zu Fingern, Zehen und Nase kann um 90 % abnehmen. Deshalb werden diese Bereiche kalt, weiß und verlieren als erste ihre Empfindlichkeit.

💡 Praxistipp: Die Gefäßverengung ist ein normaler Schutzmechanismus, führt jedoch zu einem Verlust der Fingerfertigkeit, der gefährlich werden kann – auf einer Baustelle, beim Motorradfahren oder in den Bergen. Eine direkte Wärmezufuhr an den Fingern, wie sie beispielsweise durch beheizbare Handschuhe mit Karbonfasern gewährleistet wird, gleicht diese Verringerung des Blutflusses aus und erhält Ihre Beweglichkeit. Ohne die natürliche Regulierung des Körpers zu beeinträchtigen.

Der Stoffwechsel: Ihr innerer Heizkessel läuft auf Hochtouren

Dritter Hebel der Thermogenese: Der Organismus beschleunigt seinen Zellstoffwechsel. Unter der Wirkung von Hormonen (Noradrenalin, Schilddrüsenhormone) intensivieren die Zellen ihre internen chemischen Reaktionen. Das Ergebnis: Es wird mehr Wärme produziert.

Leber, Muskeln und braunes Fettgewebe sind die Hauptakteure dieser Wärmeproduktion. Das ist auch der Grund, warum die Ernährung bei Kälte eine Schlüsselrolle spielt: Jeder verstoffwechselte Nährstoff setzt Energie in Form von Wärme frei.

  • Wichtige Hormone: Noradrenalin, Thyroxin (T4), Trijodthyronin (T3)
  • Braunes Fettgewebe: spezialisiert auf die Wärmeproduktion
  • Mögliche Steigerung: bis zu +40 % des Grundumsatzes bei längerer Kälteeinwirkung

Wärmeabgabe: Wie der Körper sich abkühlt

Schwitzen: Ihr Verdunstungskühlsystem

Schwitzen ist der effektivste Mechanismus, über den Ihr Körper verfügt, um sich abzukühlen. Ihre 2 bis 4 Millionen Schweißdrüsen scheiden eine Flüssigkeit aus, die zu 99 % aus Wasser besteht. Wenn dieses Wasser an der Hautoberfläche verdunstet, absorbiert es Wärmeenergie: etwa 2.400 Kilojoule pro Liter verdunsteten Schweißes.

Bei extremer Hitze oder intensiver körperlicher Aktivität kann der Körper bis zu 2 Liter Schweiß pro Stunde produzieren. Aber Vorsicht: Dieses System hängt von der Luftfeuchtigkeit im Freien ab. Je feuchter die Luft ist, desto weniger funktioniert die Verdunstung. Deshalb ist es bei heißem und feuchtem Wetter so stickig.

Gefäßerweiterung: Öffnen der Ventile, um Wärme abzuleiten

Im Gegensatz zur Vasokonstriktion öffnet die Vasodilatation die peripheren Blutgefäße. Warmes Blut strömt an die Hautoberfläche, um seine Wärme durch Strahlung und Konvektion an die Umgebungsluft abzugeben.

Der Hautblutfluss kann von 0,5 Litern pro Minute in Ruhe auf 7 Liter pro Minute bei thermischer Belastung ansteigen. Dies erklärt die Rötung der Haut bei Anstrengung oder heißem Wetter: Sie ist ein sichtbares Zeichen für den Blutfluss zur Peripherie, um Wärme abzuleiten.

Die vier Wege des Wärmeverlusts: Strahlung, Konvektion, Wärmeleitung, Verdunstung

Die Thermolyse erfolgt über vier Arten der Wärmeübertragung. Jede spielt je nach den Bedingungen eine unterschiedliche Rolle:

Deutsch

Wärmeübertragungsart Physikalisches Prinzip Anteil am Wärmeaustausch (Ruhe, 20°C) Verringerte Wirksamkeit wenn…
Strahlung Abgabe von Infrarotstrahlung durch den Körper ~60 % Außentemperatur nahe 37°C
Konvektion Wärmeübertragung durch Luftbewegung ~15 % Unbewegte oder sehr warme Luft
Wärmeleitung Direkter Kontakt mit einer kalten Oberfläche ~3 % Isolation durch Kleidung
Verdunstung Umwandlung von Wasser (Schweiß) in Dampf ~22 %

Hohe Luftfeuchtigkeit (>80 %)

 

Sobald die Außentemperatur 35 °C überschreitet, verlieren die ersten drei Modi an Wirksamkeit. Die Verdunstung wird dann zum wichtigsten Kühlmechanismus.

⚙️ Die Technologie erklärt: Unsere kühlende Kleidung nutzt genau diese Übertragungsmodi. Die Jade Cool-Technologie wirkt wie ein Verdunstungsbeschleuniger: Die in die Faser eingebetteten Jade-Mikrokristalle nehmen die Körperwärme auf und leiten sie ab – ähnlich wie ein Eiswürfel auf der Haut. Die Poly Cool-Technologie verlängert die Kühlung durch superabsorbierende Polymerfasern, die Wasser speichern. Jeder Ansatz zielt auf einen bestimmten Übertragungsmodus ab, je nach Anwendungsbereich.

Auslöseschwellen: Wenn der Körper in den Verteidigungsmodus wechselt

Eine präzise Hierarchie von Reaktionen, auf ein Zehntel Grad genau

Die Thermoregulationsmechanismen werden nicht alle gleichzeitig aktiviert. Sie folgen einer präzisen Hierarchie, die durch interne Temperaturschwellen ausgelöst wird.

Körperkerntemperatur Ausgelöster Mechanismus Art der Reaktion
< 36,8°C Periphere Vasokonstriktion Wärmeerhalt
< 36,0°C Muskelzittern Aktive Wärmeproduktion
< 35,0°C Hypothermie — medizinischer Notfall Systemversagen
> 37,2°C Kutane Vasodilatation Wärmeabgabe
> 37,5°C Aktives Schwitzen Kühlung durch Verdunstung
> 40,0°C Hitzschlag — medizinischer Notfall Systemversagen

Die erste Reaktion auf Kälte – die Gefäßverengung – setzt bereits bei 36,8 °C ein. Das ist nur eine Abweichung von 0,2 °C vom Normalwert. Ihr Körper reagiert also, lange bevor Sie die Kälte „spüren”.

Kälte versus Wärme: zwei gegensätzliche Strategien

Bei Kälte nimmt der Körper eine defensive Haltung ein: Er konzentriert die Wärme im Zentrum, reduziert den Austausch mit der Außenwelt und aktiviert die Wärmeproduktion. Bei Hitze ist es umgekehrt: Er maximiert den Austausch, indem er die Blutgefäße der Haut öffnet und das Schwitzen auslöst.

Wichtiger Punkt: Die Anpassungsfähigkeit an Wärme ist in der Regel höher. Durch Akklimatisierung kann ein Mensch sein Schweißvolumen erhöhen und seine Auslöseschwelle senken. Die Thermogenese bleibt hingegen durch die Energiereserven begrenzt. Längerer Kälteeinfluss wird daher schneller gefährlich.

Wenn das System seine physiologischen Grenzen erreicht

Trotz ihrer Präzision hat die menschliche Thermoregulation absolute Grenzen:

  • Unter 35 °C Kerntemperatur: Unterkühlung. Das zentrale Nervensystem beginnt zu versagen.
  • Über 40 °C: Hitzschlag. Risiko irreversibler Zellschäden.

Zwischen diesen beiden Extremen hängt das Gleichgewicht von der Dauer der Exposition, der Intensität der körperlichen Aktivität, der Flüssigkeitszufuhr, dem Gesundheitszustand und – entscheidend – der getragenen Ausrüstung ab. In diesem Zwischenbereich, in dem der Körper kämpft, aber noch nicht aufgegeben hat, sind externe Wärmekompensationsvorrichtungen am wertvollsten.

⚠️ Wichtiger Hinweis: Die ersten Anzeichen eines Versagens sind oft kaum wahrnehmbar. Taubheitsgefühl in den Extremitäten, leichte Verwirrung, Koordinationsstörungen oder plötzliches Aufhören des Schwitzens bei großer Hitze. Ignorieren Sie diese Anzeichen nicht: Sie deuten darauf hin, dass Ihr Regulationssystem an seine Grenzen stößt. Im beruflichen Umfeld müssen diese Symptome zu einer sofortigen Unterbrechung der Tätigkeit und zum Aufsuchen eines geschützten Ortes führen.

So optimieren Sie Ihre Wärmeregulierung im Alltag

Optimiser la thermorégulation de son corps

Flüssigkeitszufuhr: Der Treibstoff für Ihre Wärmeregulierung

Wasser ist der wichtigste Faktor für Ihre Wärmeregulierung. Es macht 99 % des Schweißes aus, transportiert Wärme über das Blut und versorgt alle Stoffwechselreaktionen mit Energie. Bereits eine Dehydrierung von nur 2 % des Körpergewichts verringert Ihre Schweißbildung und erhöht die Herzfrequenz.

  1. Trinken Sie bei körperlicher Anstrengung alle 20 Minuten 200 bis 300 ml Wasser, unabhängig von der Außentemperatur.
  2. Bevorzugen Sie leicht mineralisiertes Wasser, um den Salzverlust durch Schwitzen auszugleichen.
  3. Achten Sie auf die Farbe Ihres Urins: Dunkelgelb = beginnende Dehydrierung.
  4. Achten Sie bei kaltem Wetter auf eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr, auch wenn Sie keinen Durst verspüren – kalte und trockene Luft beschleunigt den Flüssigkeitsverlust durch die Atmung.

Bewegung: Ihr bester Verbündeter gegen die Kälte

Körperliche Aktivität ist ein direkter Hebel für die Thermogenese. Muskelkontraktionen wandeln chemische Energie in Bewegung und Wärme um: Nur 25 % der erzeugten Energie werden für die Bewegung verwendet. Die restlichen 75 % werden in Form von Wärme freigesetzt. Deshalb wärmen Sie sich schnell auf, wenn Sie bei kaltem Wetter spazieren gehen.

Umgekehrt beschleunigt längere Unbeweglichkeit bei kalten Bedingungen die Abkühlung. Der Grundumsatz reicht nicht aus, um die Verluste auszugleichen. Für Berufstätige, die sich wenig bewegen – Sicherheitspersonal, Maschinenführer, Überwachungsbeamte –, macht diese Tatsache eine externe Wärmezufuhr unerlässlich, wenn Bewegung keine Option ist.

Ernährung: der richtige Treibstoff für die richtige Jahreszeit

Jedes verzehrte Lebensmittel erzeugt bei der Verdauung Wärme. Das ist die Nahrungsthermogenese. Nicht alle Nährstoffe sind gleichwertig:

  • Proteine: 20 bis 30 % ihres Kalorienwertes werden in Wärme umgewandelt – die beste thermische Ausbeute.
  • Kohlenhydrate: 5 bis 10 % werden in Wärme umgewandelt.
  • Fette: 2 bis 5 % werden in Wärme umgewandelt.

Bei kaltem Wetter unterstützt eine protein- und komplexe kohlenhydratreiche Ernährung die Wärmeproduktion. Bei warmem Wetter begrenzen leichte, wasserreiche Mahlzeiten die mit der Verdauung verbundene Wärmebelastung. Die Ernährung ersetzt nicht die Thermoregulation – sie liefert ihr den Treibstoff, um den ganzen Tag über zu funktionieren.

„In der Praxis verlängern Nutzer, die Flüssigkeitszufuhr, angepasste Ernährung und leistungsstarke Thermokleidung kombinieren, ihre Aktivitätsfähigkeit erheblich. Technologie ersetzt die Physiologie nicht. Sie verlängert sie. Diese Komplementarität zwischen Körper und Ausrüstung ist der Leitgedanke unserer gesamten Produktentwicklung.“

— Romane Benderradji, Kommunikationsleiterin bei G-Heat

Warum Sie G-Heat wählen sollten, um Ihr thermisches Gleichgewicht zu verlängern

Pourquoi choisir G-Heat pour prolonger votre équilibre thermique

Wenn der Körper angesichts von Kälte oder Hitze an seine Grenzen stößt, geht es nicht mehr um Komfort. Es geht darum, weitermachen zu können. G-Heat entwickelt thermische Ausrüstung, die genau dort ansetzt, wo Ihre natürliche Wärmeregulierung versagt.

  • Aktive Kompensation, kein Gadget: Unsere Carbonfasern und Kühltechnologien (Jade Cool, Poly Cool, Phase Cool) zielen auf die Bereiche ab, in denen der Körper zuerst Wärme verliert – Hände, Füße, Oberkörper –, um Ihre Fingerfertigkeit und Wachsamkeit im Einsatz zu erhalten.
  • Entworfen von französischen Ingenieuren, im Einsatz getestet: Jedes Produkt wird intern von unserem F&E-Team entwickelt und unter realen Bedingungen getestet – auf Baustellen, bei Motorradausflügen, in industriellen Umgebungen –, bevor es in Produktion geht.
  • Hochleistungsakkus in Zusammenarbeit mit VoltR (French Tech): Unsere Lithium-Akkus bieten eine Betriebsdauer von mehreren Stunden, halten 500 Ladezyklen stand und sind Teil eines ökologischen Konzepts mit wiederaufbereiteten Zellen.
  • Produktreihen, die nach Verwendungszweck und nicht nach Marketing segmentiert sind: Bauprofis, Motorradfahrer, Radfahrer, Outdoor-Sportler, Menschen mit Raynaud-Syndrom – für jede thermische Herausforderung gibt es eine spezielle technische Lösung mit Referenzen, die den PSA-Normen (EN 388) für berufliche Umgebungen entsprechen.
  • Eine von führenden Marken empfohlene Marke: G-Heat wird bei Decathlon und Intersport vertrieben und ist von der Fédération Française Handisport anerkannt – Partner, die sich nur für zuverlässige und bewährte Ausrüstung engagieren.
  • Philosophie: den Körper verlängern, nicht ersetzen: Unsere Geräte umgehen Ihre Thermoregulation nicht. Sie ergänzen sie, um Sie in Ihrem Gleichgewichtsbereich zu halten, in dem Sie klar, präzise und einsatzfähig bleiben – bei jedem Wetter.

Fazit

Die Thermoregulation des menschlichen Körpers ist ein System von bemerkenswerter Präzision. Der Hypothalamus steuert, die Thermorezeptoren informieren, die Blutgefäße und Muskeln führen aus. Gefäßverengung ab 36,8 °C, Schüttelfrost, Schwitzen, Gefäßerweiterung: Jede Reaktion hat nur ein Ziel – Ihre innere Temperatur konstant bei etwa 37 °C zu halten.

Aber dieses System hat seine Grenzen. Bei extremen Temperaturbedingungen und längerer Exposition kommt der Körper irgendwann an seine Grenzen. In diesem Bereich – zwischen der natürlichen Leistungsfähigkeit des Organismus und den Belastungen durch die Umgebung – setzt G-Heat an. Unsere Ausrüstung ersetzt nicht Ihre Physiologie. Sie ergänzt sie, indem sie aktive Wärme oder gezielte Kühlung dort bereitstellt, wo der Körper nicht mehr ausreicht. Damit Sie bei jedem Wetter weitermachen können.

FAQ

Wie können Sie feststellen, ob Ihr Körper die Temperatur schlecht reguliert?

Mehrere Anzeichen sollten Sie alarmieren: Extremitäten, die bei kaltem Wetter weiß oder blau werden (mögliches Raynaud-Syndrom), übermäßiges oder im Gegenteil unzureichendes Schwitzen, anhaltendes Kältegefühl in einer temperierten Umgebung oder starke Schwankungen der Körpertemperatur im Laufe des Tages. Bestimmte Gesundheitszustände – Schilddrüsenstörungen, Diabetes, Durchblutungsstörungen – beeinträchtigen die Fähigkeit zur Wärmeregulierung. Wenn diese Symptome regelmäßig auftreten, konsultieren Sie einen Arzt. Ergänzend dazu können thermische Ausgleichsvorrichtungen dazu beitragen, Ihren Komfort im Alltag aufrechtzuerhalten.

Bei welcher Temperatur werden die beheizbaren Kleidungsstücke von G-Heat aktiviert?

Das entscheiden Sie selbst. Die beheizbare Kleidung von G-Heat wird manuell über einen Bedienknopf mit drei Intensitätsstufen (LED: weiß, blau, rot) gesteuert. Es gibt keine automatische Aktivierung. Sie aktivieren die Heizung je nach Ihrem Empfinden und Ihrem Aktivitätsniveau. Die Kohlenstofffasern erreichen ihre Betriebstemperatur innerhalb weniger Minuten nach Aktivierung des Akkus.

Wie lange hält der Akku von G-Heat?

Die Lebensdauer hängt von der verwendeten Intensitätsstufe und dem Batterietyp ab. Die BATV01-Batterien (Jacken) bieten mehrere Stunden Lebensdauer bei mittlerer Intensität. Die ultrakompakten BATG01-Batterien (Handschuhe) mit einem Gewicht von 65 Gramm sind für einen Tag voller Aktivitäten bei wechselnder Intensität ausgelegt. Alle Batterien halten bis zu 500 Ladezyklen stand. Sie wurden in Zusammenarbeit mit VoltR (French Tech) entwickelt und enthalten im Sinne des Ökodesigns wiederaufbereitete Lithiumzellen.

Können technische Kleidungsstücke die natürliche Thermoregulation ersetzen?

Nein. Und das ist auch nicht ihre Aufgabe. G-Heat-Produkte ersetzen nicht die physiologischen Mechanismen Ihres Körpers, sondern ergänzen sie. Ein beheizbarer Handschuh gleicht die Gefäßverengung in den Extremitäten aus. Eine Kühlweste hilft dem Körper, überschüssige Wärme abzuleiten. Ihr Thermoregulationssystem funktioniert jedoch weiterhin normal. Das Ziel: Ihren Gleichgewichtsbereich zu verlängern, damit der Körper keine extremen Reaktionen – Zittern, übermäßiges Schwitzen – auslösen muss, wodurch Sie Energie sparen und Ihre Leistungsfähigkeit erhalten bleibt.

Wie pflegen Sie Ihre G-Heat-Thermokleidung?

Entfernen Sie vor jedem Waschen immer die Batterien. Waschen Sie beheizbare Kleidung kalt oder bei maximal 30 °C im Schonwaschgang. Der Trockner ist strengstens verboten: Die Hitze beschädigt die Kohlefaserschaltungen. Bei den Kühlprodukten Jade Cool spülen Sie diese nach jedem Gebrauch mit klarem Wasser aus und lassen Sie sie an der Luft trocknen. Lagern Sie Ihre Batterien im getrennten Zustand, zu 40 % bis 50 % aufgeladen, und laden Sie sie außerhalb der Saison alle drei Monate vollständig auf, um die Lithiumchemie zu erhalten.

Welche G-Heat-Technologie sollten Sie je nach Ihrer Aktivität wählen?

Die Wahl hängt von Ihren thermischen Anforderungen und Ihrem Einsatzkontext ab:

  • Kälte in Bewegung (Motorrad, Fahrrad, Wandern): Handschuhe und Jacken mit Kohlefaserfilamenten und Batterie.
  • Wärme bei intensiver sportlicher Betätigung: Die Tech Cool-Technologie funktioniert trocken, ohne Aktivierung.
  • Heiße und statische Arbeitsumgebungen (Baustelle, Lager): Poly Cool- oder Phase Cool-Lösungen für eine längere Kühlung.
  • Raynaud-Syndrom oder Durchblutungsstörungen: Gesundheitsproduktreihen mit thermischen Hilfsmitteln, die für den täglichen Gebrauch geeignet sind.